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Erster Schritt ist vollbracht

Wohngebiet Bordesholm Erster Schritt ist vollbracht

Die ersten Schritte zu einem neuen Wohngebiet auf dem Veranstaltungsplatz sind gemacht. Mehrheitlich empfahl der Bauausschuss eine Änderung des Flächennutzungsplans sowie einen Bebauungsplan für die ehemalige Kiesgrube im Norden Bordesholms. Die Grünen lehnen die Bebauung weiterhin ab.

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Der Veranstaltungsplatz als zukünftiges Wohngebiet ist weiterhin umstritten. Die Pläne sehen hier 98 Wohneinheiten auf insgesamt sechs Hektar vor.

Quelle: Sven Tietgen

Bordesholm. Zu den Änderungen der Pläne soll die Amtsverwaltung einen Ideenwettbewerb unter mehreren Architektenbüros ausschreiben. Gegen eine Überplanung sprachen sich vor allem die Grünen aus.

Der von der SPD vorgelegten Planungsvorschlag mit einer Mischung aus preiswerten Mietwohnungsbauten, Reihenhäusern und Einfamilienhäusern kam bei Ursula Schulz-Ehlbeck nicht gut an. Die Grünenchefin sprach von einer Alibiplanung – gerade mit Blick auf die von der SPD geplanten Hangschutzstreifen. „Die Hänge kann man nicht schützen. Kinder aus einem Wohngebiet dort werden die Berge ganz klasse finden“, sagte sie in der Sitzung am Dienstag. Sie lehnte auch den Umsiedlungsvorschlag des SPD-Fraktionsvorsitzenden Ronald Büssow für die geschützten Kammmolche ab: „Ein flacher Teich im Hochzeitswald ist ganz falsch, da kann man den Kammmolch gleich umbringen.“

Büssow widersprach: „Es reicht nicht, das Thema bei Wikipedia nachzulesen, da muss man schon mit Experten sprechen.“ Er habe mit Fachleuten aus dem Naturschutz gesprochen. Wie bei Fröschen könnten die auch Wasserdrachen genannten Amphibien in Eimern gesammelt und problemlos umgesiedelt werden. Dem Ausschussvorsitzenden Jörg Niedersberg (CDU) gefiel der von SPD-Vertreter Joachim Schultze entwickelte Plan, der 98 Wohneinheiten auf einem sechs Hektar umfassenden Areal vorsieht. „Man kann sich das gut vorstellen. Wichtig wäre auch, die Verwendung regenerativer Energien als Planungsziel festzulegen“, meinte Niedersberg, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der gemeindeeigenen Versorgungsbetriebe ist.

Den erneuten Vorwurf der Grünen, mit einer Bebauung würde die „einzige noch verbliebene Biotopverbundachse“ im Raum Bordesholm zerstört, wiesen Niedersberg und Büssow zurück. Die beauftragte Fachplanerin habe klargestellt, dass dort keine Hauptverbundachse verlaufe. Sollte die Gemeindevertretung am 13. Dezember die Empfehlungen bestätigen, will die Amtsverwaltung im Januar die Ausschreibung für den Ideenwettbewerb starten. Mit Blick auf das Grünlandareal im östlichen Teil des Platzes sprach Amtsdirektor Heinrich Lembrecht vom „Park am Stintgraben“. Außerdem stimmte er die Ortspolitiker auf einen längeren Planungsprozess ein. Das Areal stelle in Sachen Ökologie hohe Ansprüche.

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