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Im „Womo“ mittendrin und auf dem Gras

Wohnmobil-Platz in Eckernförde Im „Womo“ mittendrin und auf dem Gras

Auf einen Schlag ausgebucht: Der neue Wohnmobil-Platz von Eckernförde ist der Renner. Ab Karfreitag war keine Lücke mehr frei auf dem Kakabellenplatz in Citynähe. 49 Stellflächen haben die Stadtwerke hier geschaffen – mit modernem Komfort, der so gut wie alle begeistert.

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Inge und Gerhard Nöhren aus Heide genießen die Pause nach dem Stadtbummel im Liegestuhl beim Zeitunglesen.

Quelle: Cornelia Müller

Eckernförde. Wohnmobil hat mit Wohnen zu tun. Da steht das Frühlingskörbchen mit Blumen vor dem Eingang eines Mobils aus Luxemburg, das den Namen Wohnbus verdient hätte. In dem blau schillernden Brummi unter den Womos könnte man um die Welt reisen. Die Besitzer allerdings sind gerade auf kleiner Tour, vermutlich auf Schusters Rappen durch die Stadt.

 „Da waren wir heute Morgen auch“, verkünden freudig die Familien Behrens und Scherfisee aus Hamburg. Sie sind zum ersten Mal in der Ostseestadt, „und nur, weil sich dieser Platz wie ein Lauffeuer herumgesprochen hat und gute Noten bekommt“, betonen sie. Sind sie glücklich über ihre Entscheidung? „Und wie!“, antworten sie. „Wir haben eine niedliche Stadt mit tollem Strand und prallem Veranstaltungskalender entdeckt. Wir kommen wieder. Der Platz ist klasse, hat Ambiente.“ Ihr Urteil haben sie gleich im Internet gepostet.

 Eine Anmerkung machen die Vier trotzdem. „Eher ein Tipp für den Betreiber“, wie sie sagen. „Ein Platzwart, der einmal am Tag vorbeischaut, wäre gut. Damit man weiß, wer Ansprechpartner ist, falls etwas hakt oder jemand Ärger macht. Und wir haben bisher keine Notrufsäule entdeckt. Das gehört doch zum Service, wenn man gutes Geld bezahlt.“

In den Ferienorten von Strande bis Eckernförde ließen sich die Menschen an den Osterfeiertagen das Wetter gefallen und gute Verstecke für Ostereier einfallen. Auch im neuen Wohnmobil-Park in Eckernförde war einiges geboten.

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 Vollkommen glücklich über ihre Wahl sind Inge und Gerhard Nöhren aus Heide. „Der Platz ist den Preis wert“, finden sie, lehnen sich in Decken im Liegestuhl zurück und lesen gemütlich Zeitung. Später geht es noch einmal „auf die Flaniermeile am Wasser oder in die Altstadt, die uns so gefällt“. Auch Erika und Ingo Kamieth aus Jarplund bei Flensburg sind angetan. „Eckernförde war immer schön“, sagen sie. „Aber jetzt ist es Spitze. Der relativ hohe Preis ist für den Komfort angemessen. Und besonders originell in der Stadt finden wir die Bonbonkocherei.“ Sie haben beobachtet, dass einige Wohnmobilisten erst nach dem Passieren der Schranke bemerkten, dass der Platz voll ist. „Das sollte vorn angezeigt werden, damit man nicht unnötig lange herumkurvt“, meinen sie.

 Sehr überrascht waren Turid und Michael Arnli aus Norwegen, als sie nach einem mehrmonatigen Spanienaufenthalt jetzt das zweite Mal in Eckernförde landeten. „Vorher waren wir da an der Kreuzung, auf dem alten Platz ohne Sanitäranlagen. Das war laut. Aber jetzt“, erzählt er auf Englisch, „ist es wunderschön. Grünes Gras, auf dem der Wagen steht, und alles ist so sauber und komfortabel. Richtig schön, bevor wir nach Hause fahren.“ Da haben sie es sich heimelig gemacht: Zwischen Frontscheibe und Gardine zieht eine plüschige Osterkükenschar die Blicke auf sich, dazwischen Ostereier, Federn, frische Blumen. Vor dem Eingang schaukelt die bunte Lichterkette. „Ist ja ein mobiles Zuhause“, sagen sie und lächeln.

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Cornelia Müller
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