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Erste Idee für den Heimstättenweg

Flintbek Erste Idee für den Heimstättenweg

Die angekündigte Vorstellung „einer ersten Planungsidee“ für die Bebauung im Bereich Heimstättenweg in Flintbek lockte am Donnerstagabend rund 20 Interessierte in die Sitzung des örtlichen Bauausschusses. Mehr als eine Vorstellung war es nicht.

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Tim Holborn von der LEG in Kronshagen präsentierte erste Planungsideen für die Wohnbebauung im Bereich Heimstättenweg.

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek. Bevor Tim Holborn, Geschäftsführer der LEG Entwicklung GmbH, zur Präsentation seines Entwurfes kam, stand die Einwohnerfragestunde auf dem Programm. Die Mitglieder der Bürgerinitiative nutzten die Zeit, um weitere Unterschriften gegen die geplante Bebauung im dortigen Bereich zu übergeben und weitere Fragen zu stellen.

 Für Dorette Petersen ist dabei eines wichtig: „Ich möchte Akteneinsicht und habe einen entsprechenden Antrag formuliert“, erklärte sie und gab ihr Schreiben an Bürgermeister Olaf Plambeck. „Natürlich werden Sie Akteneinsicht bekommen, allerdings gibt es noch keine Akte“, betonte Plambeck. „Wir befinden uns mit allem noch ganz am Anfang. Daher gibt es auch noch nichts zu sagen, auch gibt es noch nichts zu besprechen“, klärte Plambeck die Mitglieder der Bürgerinitiative auf.

 Zustimmung gab es vom Bauausschussvorsitzenden Stefan Hansen (UWF). Auf die Frage nach alternativen Bauplätzen erklärte Achim Lorenzen (Grüne): „Drei Möglichkeiten sind im Ausschuss besprochen worden, die aktuellste ist der Heimstättenweg. Erst wenn es zu einer Verlegung des Busbahnhofes kommt können Alternativen wie der Lassenweg-Parkplatz in die Debatte kommen.“

 Nach den Erklärungen war Holborn an der Reihe. Seine Präsentation war kurz und knapp: „Die Maßgabe ist, so wenig Fläche wie möglich zu verbrauchen. Daher haben wir erst einmal den ehemaligen Feuerlöschteich überplant und dort 1300 Quadratmeter für einen Hochbau angesetzt“, so Holborn.

 Das Gebäude ist im ersten Entwurf zweigeschossig und hat 16 bis 20 Wohneinheiten, oberirdisch seien Stellplätze geplant. „Mit einer solchen Planung wird nur ein Viertel der Fläche in Anspruch genommen.“ Es handele sich um grobe Maße und keinen Grundriss, betonte Holborn. „Die Erschließung würde bei diesem Planungsentwurf über den Heimstättenweg erfolgen, wenn entschieden würde, dort bezahlbaren Wohnraum entstehen zu lassen.“ „Diese Skizze ist eine allererste Anmutung“, stellte Tim Holborn fest. Daher gab es auch keinen Beschluss, die Ausschussmitglieder nahmen den Entwurf nur zur Kenntnis.

 Ganz ohne Beschluss wollten die Kommunalpolitiker das Rathaus jedoch nicht verlassen. Die Arbeiten an der gemeindeeigenen Seniorenwohnanlage, Mühlenhof 1, standen noch zur Debatte. Über Malerarbeiten im gesamten Haus, die Errichtung eines Pavillons aus Holz inklusive der Pflasterung wurden einstimmig entschieden.

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
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