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Sprottenburger hat Premiere

Eckernförde Sprottenburger hat Premiere

Dass Kieler Sprotten ihren Ursprung in Eckernförde haben, ist hinlänglich bekannt. Dass die lütten Fische aber nicht nur goldgelb geräuchert eine Delikatesse sind, sondern auch in einem Brötchen lecker schmecken, davon werden sich Einheimische und Gäste der Stadt ab dem 2. Mai überzeugen können. Zum Weltfischbrötchentag 2015 feiert der Sprottenburger seine Premiere.

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Kreatives Fischbrötchen-Trio: Thorsten Schott von der „Fischdeel“, Alexander May von „Mehrfisch“ und Berndt Kruse von Rehbehn & Kruse (von links) haben gemeinsam den Sprottenburger entwickelt, der zum Weltfischbrötchentag am 2. Mai seine Premiere feiern wird.

Quelle: Rutzen

Eckernförde. Berndt Kruse, Alexander May und Thorsten Schott sind in Sachen Fisch wahre Spezialisten. Im vergangenen Jahr haben sie das unter anderem bewiesen, als sie beim Wettbewerb um das kreativste Fischbrötchen mit der Aal-Rauch-Matjes-Stulle den ersten Platz belegten. In diesem Jahr verzichtete das kreative Trio auf eine Teilnahme an diesem Wettbewerb, entwickelte aber – nicht zuletzt dank einer maschinellen Weltneuheit – den Sprottenburger.

 Ein Tüftler aus den Niederlanden hat im Auftrag von Berndt Kruse, Chef der Firma Rehbehn & Kruse, eine Filetiermaschine entwickelt. Die sorgt dafür, dass von den Sprotten am Ende nur noch Filets übrig bleiben. Die kommen auf ein mit Salatblättern belegtes Hartweizengrieß-Brötchen. Eine Honig-Senf-Ananas-Sauce, dänische Gurkenscheiben und Röstzwiebeln vollenden das Ganze. „Eine traumhafte Kombination“, meint Alexander May, der den besonderen Burger fest in sein „Mehrfisch“-Sortiment am Hafen aufnehmen will.

 „Uns war es wichtig, etwas Regionales zu vermarkten, was es so noch nie gegeben hat“, betont Kruse. Ganz besonders wichtig ist ihm und den beiden anderen kreativen Köpfen: Die Weltneuheit schmeckt richtig lecker und nur dezent nach Fisch.

 Der 2. Mai hat in Eckernförde aber noch mehr zu bieten. Eigens für diesen Tag haben die „Strandküche“, der Mango’s Pavillon, die beiden örtlichen Luzifer-Restaurants und der Kutter „Capella“ Fischbrötchen unterschiedlichster Geschmacksrichtungen im Angebot. Und in der Bäckerei Haupt gibt es Brötchen in Fischform sowie einen „Sprottenkuchen“.

 Nach Angaben von Claudia Drögsler vom Ostsee-Holstein-Tourismus wird der Weltfischbrötchentag in diesem Jahr zum fünften Mal unter immer größerer Beteiligung gefeiert – diesmal an 15 Orten entlang der Ostseeküste zwischen Flensburg und Niendorf. „Eine emotionalisierende Werbung mit Augenzwinkern“ verspricht die Marketingleiterin, mit der man totale Aufmerksamkeit erziele – nicht nur bei den Einheimischen, sondern auch bei den Urlaubsgästen.

 Eckernfördes Touristikchef Stefan Borgmann glaubt, dass eine Veranstaltung wie der Weltfischbrötchentag einfach im Kopf haften bleibe, weil das Ganze „so herrlich bescheuert“ sei.

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Ein Artikel von
Uwe Rutzen
Ressortleiter Eckernförder Nachrichten

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