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Telekom war schneller

Glasfaser-Internet Telekom war schneller

In den Rendsburger Vororten Osterrönfeld, Schülldorf und Westerrönfeld ist das Interesse an schnellem Glasfaser-Internet des Jevenstedter Breitband-Zweckverbandes gering. Dort war die Telekom schneller. Trotzdem will der Jevenstedter Verband die Gemeinden anschließen.

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Mit Glasfasern will der Zweckverband schnelles Internet in die Dörfer bringen.

Quelle: Jörg Wohlfromm

Jevenstedt. Der Breitbandverband hat für Osterrönfeld, Schülldorf und Westerrönfeld jetzt die Baufreigabe erteilt. Die drei großen Gemeinden bilden den dritten Bauabschnitt zusammen mit Breiholz, Hamdorf und Prinzenmoor, wo das Interesse groß ist. Für die drei kleinen Dörfer gibt es schon seit Januar eine Baufreigabe.

Nur 44 Prozent der Haushalte haben bisher im dritten Bauabschnitt nach Angaben des Breitbandverbands Verträge unterschrieben. Damit hat der Bereich nicht das selbst gesteckte Ziel von einer 60-Prozent-Quote erreicht. Dennoch lassen sich „eine Wirtschaftlichkeit besser darstellen“, weil Osterrönfeld, Schülldorf und Westerrönfeld dichter besiedelt sind und die Baukosten dort niedriger sind als in dünn besiedelten Dörfern.

Der im Jahr 2010 gegründete Zweckverband will das mittlere Schleswig-Holstein mit den Ämtern Eiderkanal, Fockbek, Hohner Harde, Jevenstedt und Mittelholstein mit schnellem Glasfaser-Internet bis zur Haustür versorgen. Das soll rund 60 Millionen Euro kosten. Symbolischer erster Spatenstich war vor einem Jahr.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Jensen
Holsteiner Zeitung

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