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Geschönte Zahl und hohe Quote

Breitbandverband Jevenstedt Geschönte Zahl und hohe Quote

Es geht voran: Im zweiten Bauabschnitt hat der Breitbandverband Jevenstedt die 60-Prozent-Quote für Verträge mit Haushalten geschafft. Der erste Spatenstich steht bevor. Derweil wurde bekannt, dass der Verband eine geschönte Zahl verbreitet hat.

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Quelle: Beate König

Jevenstedt. Der vor fünf Jahren gegründete Zweckverband will 22000 Haushalte zwischen Hanerau-Hademarschen, Bovenau, Rickert und Königshügel bei Hohn mit schnellem Glasfaser-Internet versorgen.

Im zweiten Bauabschnitt mit Dörfern aus dem Amt Hohner Harde hat er jetzt nach eigenen Angaben eine Vertragsquote von über 60 Prozent erreicht. Möglicherweise sei die Zahl auch höher. Wegen des Poststreiks kämen Verträge womöglich verspätet. Die Quote „stimmt uns mehr als positiv“, sagt Verbandsvorsteher Hans Hinrich Neve. Wann die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt beginnen, steht den Angaben zufolge noch nicht fest.

Spatenstich im ersten Abschnitt ist am 16. Juni mit Wirtschaftsminister Reinhard Meyer in Jevenstedt an der Itzehoer Chaussee Höhe Tinnstücken am zentralen Technikstandort, der die Größe einer Einzelgarage hat.

Unterdessen wurde jetzt bekannt, dass der Zweckverband im Januar eine geschönte Zahl veröffentlicht hat. Er habe eine Quote von rund 50 Prozent abgeschlossener Verträge im ersten Bauabschnitt erreicht, erklärte er damals. Am gleichen Tag lag der Verbandsversammlung eine andere Zahl vor: 43 Prozent. Im Dezember hatte der Verband von fast 50 Prozent gesprochen.

Es habe sich bei den 43 Prozent um geprüfte Verträge gehandelt, sagte Verbandsgeschäftsführer Dietmar Böhmke am Dienstag. Der Verband habe eine höhere Quote veröffentlicht, um den Eindruck zu vermeiden, dass der Bau auf jeden Fall beginne. „Die Zahl war sicher ein bisschen optimistisch.“ Und: „Wir wollten niemanden hinters Licht führen. Es war im Interesse des Projekts.“ Durch Nachzügler betrage die Quote inzwischen gut 50 Prozent, versicherte Böhmke.

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Hans-Jürgen Jensen
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