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Kaffeehaus wird zum „Cabaret“

Eckernförde Kaffeehaus wird zum „Cabaret“

„Willkommen, Bienvenue, Welcome – im Café Heldt!“ Für den Liederabend in seinem traditionsreichen Eckernförder Kaffeehaus schlüpfte Armin Heldt am Donnerstagabend und gestern ein weiteres Mal in die Rolle des „Cabaret“-Conférenciers.

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Der Hausherr als Conférencier und Sänger: Armin Heldt durfte sich zu den Liederabenden in seinem Café über zwei ausverkaufte Häuser freuen.

Quelle: Uwe Rutzen

Eckernförde. Plaudernd und singend führte er durch ein Programm, das von Opern-Klassikern über Schlager, Musical-Melodien und aktuellen Chart-Hits bis hin zu Metal-Klängen so ziemlich alles bot, was die Besucher in den ausverkauften Räumen erfreuen konnte.

Es hat sich längst herumgesprochen: Wenn das Piano ins Café geschafft wird, wird es wieder stimmungsvoll. Und dann gilt es, sich rechtzeitig um Eintrittskarten zu bemühen. Auf die Frage, zum wievielten Mal es denn solch einen Liederabend gibt, zuckt der Hausherr, der – weil es im Repertoire ja stets international zugeht – auch schon mal zu Armin „Hero“ wird, unwissend die Schultern. „Ich weiß nur, dass wir jedes Mal ausverkauft sind“, stellt er hocherfreut fest.

Was die Besucher so alles erwartet, ist vorher nicht bekannt. Und so sorgt das Repertoire mitunter auch schon mal für Erstaunen. Schließlich reicht es von Shakiras Underneath Your Clothes (gesungen von Merle Goßing) über den Schlager-Klassiker mit Tanzeinlage Sag’ mir quando, sag mir wann (Carmen Müller) bis hin zum gefühlvollen Ich schalt den Mond an (Daniela Engeldrum). Und die gerade mal 16 Jahre junge Larissa Emma Voulgarelis begeistert mit What I’ve Done von Linkin Park.

Dass der Apfel nicht weit vom Stamm fällt, beweist Alexander Heldt, der Junior der Kaffeehaus-Besitzer. Der 23-jährige Bariton, der in Salzburg lebt und dort von einem Professor des Mozarteums unterrichtet wird, kann – begleitet von Sylwia Timoti am Klavier – nicht nur Donizetti, sondern sich namens aller Mitwirkenden auch mit Merci Cherie von Udo Jürgens singend beim Publikum bedanken.

Die musikalische Leitung hatte in bewährter Weise auch diesmal wieder Claudia Piehl am Klavier. Für den guten Ton sorgte Torge Wegner.

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Ein Artikel von
Uwe Rutzen
Ressortleiter Eckernförder Nachrichten

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