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Bauhof braucht neuen Schlepper

Felde Bauhof braucht neuen Schlepper

Wer genauer hinschaut, muss gegebenenfalls auch handeln. Nach dieser Devise ist die Gemeinde Felde seit vergangenem Jahr damit beschäftigt, den Fuhrpark des Bauhofes auf Vordermann zu bringen. Nach Unimog und Pritschenwagen steht nun die Anschaffung eines neuen Kommunalschleppers für etwa 50000 Euro auf dem Plan.

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Dieser alte Unimog wurde bereits durch einen neuen ersetzt. Ein Bauhofmitarbeiter kaufte das ausgediente Fahrzeug für 3000 Euro.

Quelle: Torsten Müller

Felde. Die Entscheidung soll aber erst nach einem Kassensturz erfolgen. Der Zeitpunkt für Investitionen scheint günstig. Offenbar sprudelt die Steuerquelle derzeit auch im Zentralort stärker als angenommen.

Bevor der Finanz-, Bau- und Liegenschaftsausschuss am Dienstag über mögliche Investitionen debattierte, zog Niels Clausen (SPD) Bilanz. Auf Wunsch von Bürgermeisterin Bianca Dommes (Freie) hatte er die Arbeitszeiterfassung der drei Bauhofmitarbeiter organisiert. Jetzt gibt es einen Überblick, wie viel Zeit jeweils auf das Gräberausheben, Mulchen, Gullyreinigen oder Rasenmähen entfällt. Andreas Kreft (SPD) bekam Lust auf mehr: „Weiß man auch, was sie nicht machen?“ Ulrich Hauschildt (BFF) regte die Aufstellung einer Aufgabenliste ist. Peter Dzierzon (Grüne) empfahl das Aufstellen eines „Meckerkastens“, in den die Felder Hinweise auf Unerledigtes einwerfen könnten.

 Vom neuen Kommunalschlepper erhofft sich der Ausschuss eine effektivere Erledigung der Mäharbeiten. Der jetzige ist längst abgeschrieben und besonders reparaturanfällig. Auch Ersatz für den alten Radlader wäre wünschenswert, aber Niels Clausen bremste: „Wir leben nicht im Schlaraffenland.“ Peter Dzierzon mahnte jedoch: „Ein Radlader, aus dem Öl leckt – das geht doch nicht für einen öffentlichen Arbeitgeber.“ Für den Grünen hatte es ein „Geschmäckle“, dass der ausgediente Unimog an einen Bauhofmitarbeiter verkauft worden war. Nach Angaben von Michael Dommes (Freie) für 3000 Euro – mehr als die Inzahlungnahme erbracht hätte. Bernd-Uwe Kracht (WF) fand das okay, ärgerte sich aber, dass der Ausschuss davon nichts erfuhr. „Sie sitzen eben nicht mit meiner Frau am Küchentisch“, trumpfte Dommes auf.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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