16 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Hof soll Seniorenwohnen weichen

Bredenbek Hof soll Seniorenwohnen weichen

Wie sieht die Zukunft des Reimerschen Hofes in Bredenbek aus? Die Gemeinde erwarb die Immobilie im vergangenen Jahr, um dort Flüchtlinge unterzubringen. Doch der Vertrag mit dem Amt Achterwehr ist zu Ende August vorzeitig gekündigt worden. Jetzt wird die Idee, Wohnungen für Senioren zu errichten, konkreter.

Voriger Artikel
Polizei sucht Enkeltrick-Betrüger
Nächster Artikel
Uralte Brocken mit Quarz und Glimmer

Der Reimersche Hof könnte abgerissen und durch zwei Gebäude für Senioren ersetzt werden. Zudem gibt es 4500 Quadratmeter Land für den Bau von Einfamilienhäusern.

Quelle: Torsten Müller

Bredenbek. Bredenbek. Wie sieht die Zukunft des Reimerschen Hofes in Bredenbek aus? Die Gemeinde erwarb die Immobilie im vergangenen Jahr, um dort Flüchtlinge unterzubringen. Doch der Vertrag mit dem Amt Achterwehr ist zu Ende August vorzeitig gekündigt worden. Jetzt wird die Idee, Wohnungen für Senioren zu errichten, konkreter.

 Bürgermeister Bartelt Brouer (SPD) erinnert sich noch an die kritischen Stimmen, die beim Kauf des Hofes zu hören waren. Die Gemeinde habe wohl zu viel Geld, habe es geheißen. Die Immobilie im Rolfshörner Weg gegenüber dem Kindergarten stand seinerzeit für etwa 300000 Euro im Internet. „Wir haben deutlich darunter gekauft“, versichert Brouer. Er ist überzeugt, dass sich diese Investition für die Gemeinde lohnen wird.

 Der Bedarf an seniorengerechten Wohnungen ist groß. Mit dem Kreis Rendsburg-Eckernförde als Baubehörde wurden bereits wesentliche Fragen geklärt. „Es gibt zwei bestätigte Bauvoranfragen“, sagt Brouer. Der Hof könnte abgerissen werden, um dort zwei Gebäude mit je zehn Seniorenwohnungen zu errichten. Dafür bräuchte die Gemeinde nicht mal einen Bebauungsplan. Die Baukörper müssten sich lediglich in die Umgebung einfügen, das heißt, sie dürften nur zwei Geschosse haben und nicht die derzeitige Höhe von zwölf Metern des Reimerschen Hofes erreichen.

 Zum Hof gehört auch eine etwa 4500 Quadratmeter große Koppel – Platz für fünf Einfamilienhäuser. Der Bau könnte aufgrund der bestätigten Bauvoranfrage im Frühjahr beginnen – ganz ohne Bebauungsplan. Sollte sich die Gemeinde allerdings für die Bauleitplanung entscheiden, würde es wesentlich länger dauern. Dann müsste zunächst eine Auflage des Kreises erfüllt werden: Der Abwasserkanal zum Klärwerk in Flemhude ist überlastet und müsste auf acht Kilometern Länge durch eine zweite Druckrohrleitung verstärkt werden – Kosten: rund eine Million Euro. Am heutigen Freitag, 19.30 Uhr, in der Gemeindevertretung erwartet der Bürgermeister eine Richtungsentscheidung.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

Das THW-Magazin

Erfahren Sie mehr!
Einblicke hinter die
Kulissen des THW-Kiel

Events: Rendsburg

Veranstaltungen in
Rendsburg. Aktuelle
Termine, News, Infos

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Rendsburg 2/3