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Arbeitskreis für die Partnerschaft

Kronshagen Arbeitskreis für die Partnerschaft

Alles Banane! Die Anwesenden im Sozialausschuss konnten am Dienstag probieren, wie Uganda schmeckt. Die Delegation, die die möglichen Partner in Bushenyi/Ishaka besuchte, schenkte Bananen-Wein aus. Die Entscheidung, wie Kronshagen weiter vorangehen soll, fiel dennoch nur mehrheitlich aus.

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Ein bisschen Kronshagen in Bushenyi: Beim Besuch der Bweranyanyi School freute sich Leiterin Jennifer Mwesigwa über das Bild vom alten Gemeindehaus der Künstlerin Monika-Maria Dotzer. Neben ihr: Torben Dierks, Eicke Paysen und Andrea Linfoot.

Quelle: Torsten Müller

Kronshagen. Kronshagen. Alles Banane! Die Anwesenden im Sozialausschuss konnten am Dienstag probieren, wie Uganda schmeckt. Die Delegation, die kürzlich die möglichen Partner in Bushenyi/Ishaka besuchte, schenkte jeweils ein winziges Schlückchen Bananen-Wein aus. Die Entscheidung, wie Kronshagen weiter vorangehen soll, fiel dennoch nur mehrheitlich aus.

 Vor allem auf Seiten von CDU und UKW gibt es auch Bedenken. Der Ausschuss verständigte sich aber darauf, die Kontakte zur ostafrikanischen Gemeinde zu intensivieren. Ein Arbeitskreis aus je einem Mitglied von Fraktionen und Verwaltung soll bis zur Sommerpause klären, wie eine Partnerschaft sinnvoll organisiert und auf welchen Themenfeldern sie begonnen werden könnte. Zudem soll die Gruppe Vorschläge unterbreiten, wie die 4000 Euro, die im Haushalt 2016 verankert sind, verwendet werden. Zudem bekam die Delegation den Auftrag, bis Juni einen schriftlichen Bericht vorzulegen – in der jetzigen Sitzung berichteten die drei Sondierer mündlich von ihren viertägigen Erfahrungen und zeigten ein paar Fotos.

 Torben Dierks, Mitarbeiter der Verwaltung, untermauerte, dass die Initiative für die Partnerschaft vor gut zwei Jahren aus der ugandischen Kommune hervorgegangen sei. Der Wunsch, sich mit westlichen Ländern auszutauschen, sei groß. Es gehe um Denkansätze und beste Lösungen, zum Beispiel in den Bereichen Solar/Elektrizität, Internet, Vermarktung lokaler Produkte und Tourismus. Eicke Paysen (SPD), stellvertretende Bürgervorsteherin, hob hervor, dass auch bei den Schulen großes Interesse an Kontakt mit Kronshagener Schulen und Kindergärten bestehe.

 Andrea Linfoot (CDU), stellvertretende Bürgermeisterin, wies aber darauf hin, dass es im stark zentralistisch regierten Uganda keine gewohnten Strukturen wie Vereine und Verbände gebe: „Über den europäischen Fußball wissen sie aber alles.“ Beeindruckt sei sie von den „Powerfrauen“ gewesen, die „den Laden am Laufen halten“, und vom Umgang mit Flüchtlingen aus Ruanda. Carsten Collin, Teilnehmer einer gleichzeitigen privaten Reisegruppe, lobte den Einsatz der drei Gemeindevertreter: „Das war beeindruckend.“

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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