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1,4 Millionen Euro mehr im Haushalt

Kronshagen 1,4 Millionen Euro mehr im Haushalt

Der geplante Bau von Sozial- und Seniorenwohnungen in Kronshagen wirkt sich positiv auf den Haushalt der Gemeinde aus. Nach Informationen dieser Zeitung hat sie jetzt drei Baugrundstücke verkauft. Dadurch steigen die liquiden Mittel um etwa 1,4 Millionen Euro.

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Die Gemeinde Kronshagen hat das ehemalige Winkler-Grundstück im Wohngebiet Hühnerland verkauft. Dort will das Gemeinnützige Wohnungsunternehmen (GWU) aus Eckernförde zehn Sozialwohnungen errichten.

Quelle: Torsten Müller

Kronshagen. Bereits im Herbst soll mit dem Bau der insgesamt 84 Wohnungen begonnen werden.

 Nach jahrelangem Ringen um die Neubebauung im Bereich der Kopperpahler Allee 40 steht nun der Bau von 38 Seniorenwohnungen bevor. Die Baugenossenschaft Mittelholstein (BGM) wird voraussichtlich noch im Spätsommer sowohl die bereits lange unbewohnten Bungalows als auch die rückwärtigen Wohngebäude am Friedhof abreißen. In nichtöffentlicher Sitzung stimmte die Gemeindevertretung jetzt dem Verkauf des bisherigen Erbpachtgrundstücks zu.

 Zu dem von der Gemeinde veräußerten Immobilienpaket gehören auch zwei Grundstücke, die das Gemeinnützige Wohnungsunternehmen (GWU) in Eckernförde erwirbt: etwa 3600 Quadratmeter in der Bürgermeister-Drews-Straße sowie etwa 1100 Quadratmeter im Güstrower Weg am Eingang des Wohngebietes Hühnerland. Die GWU, die im September zum Genossenschaftlichen Wohnungsunternehmen umbenannt wird, beginnt im Herbst mit dem Bau von insgesamt 46 sozial geförderten Wohnungen nach dem sogenannten Kieler Modell. Nach unseren Informationen wurde dafür ein ermäßigter Quadratmeterpreis von 185 Euro gezahlt. Die Gemeinde erhält im Gegenzug ein Belegungsrecht.

 Gegen den Bau von drei Wohnblöcken mit 36 Wohnungen auf dem Spiel- und Bolzplatz in der Bürgermeister-Drews-Straße 54 waren Anwohner, wie berichtet, Sturm gelaufen. Auf eine Reduzierung auf nur zwei Blöcke ließ sich das GWU nicht ein; am Ende verständigte es sich mit der Gemeinde auf eine schlankere Variante. Zwölf Wohneinheiten sind für die Unterbringung von Flüchtlingen vorgesehen.

 Bei dem Vorhaben am Güstrower Weg hatte die CDU Bauchschmerzen bekommen. Sie war zwar nicht gegen die Schaffung von preisgünstige Wohnungen, wohl aber gegen eine Bauhöhe von zehn Metern. Nach Ansicht der Fraktion wäre die Schaffung von zehn Wohnungen auch mit einer Bauhöhe von nur 8,50 Metern zu erreichen. Die Fraktion unterlag aber bei der Abstimmung im Bauausschuss.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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