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Spielplatz muss Wohnungen weichen

Kronshagen Spielplatz muss Wohnungen weichen

Es ist eines der umstrittensten Bauprojekte in Kronshagen. Auf Wunsch der Gemeinde will das Genossenschaftliche Wohnungsunternehmen (GWU) aus Eckernförde in Kürze auf dem Spielplatzb in der Bürgermeister-Drews-Straße 54/56 mit dem Bau von 36 öffentlich geförderten Wohnungen beginnen.

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Noch haben Kara und Sjelle (von links, beide zwei Jahre alt) auf dem großen Spielplatz in der Bürgermeister-Drews-Straße in Kronshagen viel Spaß. Der auf dem Gelände geplante Bau der 36 öffentlich geförderten Wohnungen verzögert sich.

Quelle: Torsten Müller

Kronshagen. Auf dem gut 3000 Quadratmeter großen Gelände mit alten Bäumen ist Platz für unterschiedliche Altersgruppen. Schaukel, Wippe und Sandkiste sind für die Jüngeren da; im tiefer gelegenen Bereich können ältere Kinder Fußball spielen. Zumindest die Jüngeren sollen in der Bürgermeister-Drews-Straße einen Ersatz bekommen: Am Ende der Straße, unmittelbar an der Kleingartenkolonie, will die Gemeinde zusammen mit Planerin Katrin Schlegel sowie den kleinen Nutzern auf etwa 1000 Quadratmetern das Modellprojekt eines klassischen Kinderspielplatzes mit Naturspielraum verwirklichen.

 Eigentlich sollte das neue Spielparadies bereits fertig sein, wenn die Geräte auf dem bisherigen abmontiert werden. Doch dann keimte in Kronshagen die Hoffnung auf eine stattliche Projektförderung durch die Aktivregion Mittelholstein auf. Sie wird etwa 40000 Euro zu den geplanten Gesamtkosten von rund 100000 Euro zuschießen. Voraussetzung: Die Gemeinde fängt nicht an, bevor der Bewilligungsbescheid im Rathaus eingegangen ist. Nach Angaben von Bürgermeister Ingo Sander (CDU) wird dieser in diesen Tagen erwartet. Ohnehin kann die Firma, die den Spielplatz errichtet, erst Mitte November mit den zweiwöchigen Bauarbeiten beginnen.

 Da passt es, dass nun auch das GWU seinen Zeitplan verschieben muss. Ursprünglich war der Beginn des Wohnungsbaus auf Mitte Oktober terminiert. Nach Angaben von Jan Riecker, Technischer Vorstand des GWU, gibt es noch Probleme bei der Baugenehmigung durch den Kreis Rendsburg-Eckernförde zu lösen, sodass sich der Start auf unbestimmte Zeit verschiebt. Die geplante Bauzeit für die drei sozial geförderten Gebäude beträgt 13 bis 15 Monate. Kronshagen braucht preiswerten Wohnraum – auch für die zunehmende Zahl von anerkannten oder geduldeten Flüchtlingen, die aus den Unterkünften ausziehen und bezahlbare Wohnungen suchen.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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