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Windräder kommen Anfang November

Quarnbek Windräder kommen Anfang November

„Bis Silvester werden alle drei Windräder in Quarnbek ans Netz gehen“, sagt Jann Peter Freese, Projektleiter der Firma Denker & Wulf, optimistisch. Am Mittwoch wurde das letzte der drei Fundamente auf der Fläche Groß Niedeel zwischen Kreisstraße 3 und Autobahn 210 mit Beton ausgegossen.

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Fundament für das letzte der drei Windräder geschüttet: Bis zum Jahresende sollen sie in Quarnbek ans Netz gehen.

Quelle: Torsten Müller

Quarnbek. Der Aufbau der auf 150 Metern Höhe begrenzten Anlagen ist für Anfang November vorgesehen. Nach dem Aushub der Baugrube war in der vergangenen Woche zunächst der Bewährungskorb aus 85 Tonnen Stahl errichtet worden. „Er wurde an einem Tag mit 650 Kubikmetern Beton aufgefüllt“, erläutert Bauleiter Hendrik Kaatz. Eine Last von 2400 Tonnen hält künftig jedes der drei Windräder fest im Boden verankert. Durch den tragfähigen eiszeitlichen Geschiebemergel konnte auf das Einrammen von Pfählen verzichtet werden.

 Wie Butter ist der Beton jetzt mit einer Folie verpackt, damit er nicht austrocknet und reißt. „Beton reagiert und setzt Wärme frei“, erklärt der Bauleiter. Bis zu 60 Grad sind okay, wenn der Beton aber anfängt zu kochen, war alles umsonst. Die Aushärtung dauert 27 Tage. In dieser Zeit überwacht ein spezieller Betontechnologe den Prozess. Er misst die Temperatur und nimmt Proben, die im Labor geknackt werden, um den Härtegrad festzustellen.

 Die Melsdorfer werden die Bauarbeiten bereits ab dem 24. Oktober zu spüren bekommen. Schwerlaster transportieren nachts bis zu 80 Tonnen schwere Segmente der Windkraftanlagen über Kiel-Mettenhof und die Dorfstraße in Melsdorf nach Quarnbek. „Die Last ist jeweils auf mehrere Achsen mit maximal 12,5 Tonnen verteilt“, sagt Kaatz.

 Voraussichtlich am 2. November rückt ein 500-Tonnen-Kran auf Groß Niedeel an, um die unteren Teile der Windtürme einzupassen. Ein Großkran setzt danach die oberen Segmente sowie Gondel und Rotor ein. Nach Angaben von Denker & Wulf wird das Projekt der Bürgerwindmühle im kommenden Februar/März öffentlich vorgestellt.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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