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Moderne Züge nur auf der A1

AKN Kaltenkirchen Moderne Züge nur auf der A1

Fahrgäste der AKN auf den Linien A2 von Ulzburg-Süd nach Norderstedt und A3 von Ulzburg-Süd nach Elmshorn werden auch weiterhin auf die modernen LINT-Triebwagen verzichten müssen. Laut AKN werden diese nur auf der A1 von Neumünster nach Hamburg-Eidelstedt verkehren.

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14 dieser LINT-Züge hatte die AKN im letzten Jahr für 60 Millionen Euro angeschafft. Ihr Einsatzgebiet beschränkt sich auf die Strecke zwischen Neumünster und Hamburg-Eidelstedt.

Quelle: Stephan Ures

Kaltenkirchen. Es gebe derzeit keine Planungen, die neuen Züge auf diesen Strecken einzusetzen, sagte AKN-Vorstand Wolfgang Seyb auf einer Pressekonferenz des Kaltenkirchener Unternehmens. Mit der Verlängerung der S-Bahn-Linie S21 nach Kaltenkirchen, wie sie für das Jahr 2020 anvisiert ist, könnten die Karten jedoch neu gemischt werden.

 Bereits jetzt hat Seyb angekündigt, die 14 LINT-Züge, die 2015 für 60 Millionen Euro angeschafft wurden, auf den Linien A2 und A3 fahren zu lassen, wenn die S-Bahn nach Kaltenkirchen kommt und die AKN ablöst. Denkbar wäre dann eine A2-Streckenführung von Neumünster nach Norderstedt und eventuell auch von Elmshorn nach Norderstedt.

 Derzeit fahren alle LINT-Züge auf der A1-Strecke, wo sie rund 80 Prozent des Fahrplans abdecken. Lediglich in den Spitzenzeiten mit 10-Minuten-Takt sind auch noch die älteren VTE-Triebwagen aus den 1990er Jahren auf dem Gleis.

 Profitiert hat die A2-Linie in anderer Weise von den neuen LINT-Triebwagen. In den Hauptverkehrszeiten, beispielsweise zu Unterrichtsbeginn in der Norderstedter Moorbekschule, können jetzt Doppeltriebwagen auf dieser Strecke nach Norderstedt fahren und das erhöhte Fahrgastaufkommen besser abfedern.

 Für Seyb ist die Diskussion um die S-Bahn-Verlängerung „schwierig“. Zwar werde die AKN auch weiterhin das Gleisnetz betreiben, also Schienen und dazugehörige Technik betreuen, aber rund die Hälfte ihres Fahrgastaufkommens verlieren.

 Von den Unpässlichkeiten während des Ausbaus der A7 nördlich von Hamburg hat die AKN nach Seybs Einschätzung bislang wenig profitiert, auch wenn genaue Fahrgastzahlen des Hamburger Verkehrsverbundes aus dem Jahr 2015 noch nicht vorliegen. „Die Baustellen haben nicht für ganz so viel Chaos gesorgt wie erwartet“, meint der AKN-Vorstand. Zudem böten die derzeit niedrigen Spritpreise wenig Anreiz für Autofahrer, auf die Bahn umzusteigen. Das spüre derzeit die ganze Nahverkehrsbranche.

 Die beiden morgendlichen Fahrten der AKN ohne Umsteigen zum Hamburger Hauptbahnhof (7.43 Uhr und 8.23 Uhr ab Kaltenkirchen) werden übrigens weiterhin mit den alten VTE-Triebwagen unternommen. Die LINT passen nicht durchs Tunnelprofil in Hamburg.

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