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„Das ist Einsatzbereitschaft!“

Bonhoeffer-Schule Kaltenkirchen „Das ist Einsatzbereitschaft!“

Leben ist Veränderung, und das haben die diesjährigen Absolventen der Gemeinschaftsschule Dietrich Bonhoeffer in ihrer Schulzeit schon ganz praktisch erfahren. Als sie an die Bonhoeffer-Schule wechselten, nannte sie sich noch Regionalschule.

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Als Regionalschüler sind sie gestartet, als Gemeinschaftsschüler wurden sie entlassen. An der Dietrich-Bonhoeffer-Schule bekamen 81 Neunt- und Zehntklässler ihre Abschlusszeugnisse überreicht.

Quelle: Isabelle Pantel

Kaltenkirchen. Inzwischen wurde sie in eine Gemeinschaftsschule umgewandelt. Solche Veränderungen werde das Leben noch viele bereit halten, erklärte Schulleiter Axel Pade in seiner Rede auf der Abschlussfeier.

 „Auch den Beruf, den ihr euch jetzt aussucht, wird es in einigen Jahren vielleicht gar nicht mehr geben“, meinte Pade. Dann gelte es, schwierige Zeiten zu überstehen. Aber auf derartige Unwägbarkeiten seien die Schüler gut vorbereitet, denn neben Mathe, Deutsch, Chemie oder auch Englisch hätten sie sich wichtige soziale Kompetenzen angeeignet. Als Beispiele nannte Axel Pade Teamfähigkeit, Kreativität, Anpassungsfähigkeit und den Willen, Leistungen zu erbringen. „Nachdem die Zensuren schon feststanden, gab es Schüler, die freiwillig noch Referate halten wollten. Und die wurden dann richtig gut per Powerpoint präsentiert“, sagte der Schulleiter. „Das nenne ich Einsatzbereitschaft!“

 Die feierliche Zeugnisübergabe fand in der Aula der Schule statt. Über die besten Zeugnisse konnten sich Dustin Rogge (16) aus Schmalfeld mit einem Notendurchschnitt von 1,85 und Marcel Matzeit (16) aus Lentföhrden mit 1,92 freuen. Dustin Rogge gab zu, dass ihm das Lernen nicht zu jeder Zeit leicht gefallen sei. „Am Schluss habe ich aber noch einmal alles gegeben“, sagte er. Die Belohnung sei nun sein schönes Zeugnis. Für ihn geht es am 1. August mit einer Ausbildung in Kaltenkirchen weiter. Er möchte Immobilienkaufmann werden. Marcel Matzeit hingegen strebt das Abitur an und wird daher in Norderstedt weiter zur Schule gehen. Als Mathematik-Fan hat er sich an der Moorbek-Schule für den Zweig Betriebswirtschaft / Fachrichtung Mathe entschieden. Nach den Sommerferien geht für ihn das Lernen also in ähnlicher Form weiter wie bisher.

 Das musikalische Rahmenprogramm der Abschlussfeier gestalteten Schüler aus den unteren Klassen. So gab es eine rhythmische Choreographie, in der anstelle von Instrumenten lediglich Plastikbecher zum Einsatz kamen, die aber eine erstaunliche Wirkung erzielten. Außerdem gab es Darbietungen an Klavier und Schlagzeug, bevor die Abschlussschüler schließlich unter dem großen Beifall von Lehrern, Eltern, Großeltern und Geschwistern mit ihren Zeugnissen in einen neuen Lebensabschnitt entlassen wurden.

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