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Kita wird erweitert

Alveslohe Kita wird erweitert

Auf dem Gelände des Alvesloher Kindergartens an der Lindenstraße wird schon bald kräftig gewerkelt. Denn die Kita, in der zurzeit rund 100 Krippen- und Kindergartenkinder von fast 20 Erziehern und pädagogischen Fachkräften betreut werden, soll erweitert werden.

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Alveslohes Bürgermeister Peter Kroll und die Leiterin des Kindergartens Ann Petersen hoffen, dass im Februar mit der Erweiterung der Kita begonnen werden kann.

Quelle: Alexander Christ

Alveslohe. Grünes Licht für die Errichtung des Anbaus mit 350 Quadratmeter Grundfläche gaben die Gemeindevertreter auf ihrer jüngsten Sitzung, bei der auch der Etat für das Jahr 2016 mit großer Mehrheit - eine Gegenstimme, eine Enthaltung - verabschiedet wurde.

 „Für die Erweiterung stehen 800000 Euro bereit, davon stammen 200000 Euro aus öffentlichen Zuschüssen“, erklärte Bürgermeister Peter Kroll. Wenn alles gut läuft, soll im Februar mit den Bauarbeiten begonnen werden. In dem Erweiterungsbau werden unter anderem zwei neue Gruppenräume sowie eine Mensa und ein Bewegungsraum entstehen. Bürgermeister Kroll: „Die Erweiterung des Kindergartens ist die größte und teuerste Baumaßnahme in diesem Jahr.“ Weitere große Investitionen in diesem Jahr sind der Bau eines neuen Regenrückhaltebeckens für die Oberflächenentwässerung 360000 Euro wurden vorsorglich eingeplant. Die energetische Sanierung der Schulturnhalle wird voraussichtlich 200000 Euro kosten.

 Angehoben wurden die Grundsteuern A und B von bislang 300 auf 320 Prozentpunkte. Unverändert geblieben ist der Satz für die Gewerbesteuer. Er beträgt nach wie vor 340 Prozentpunkte. Rund 4,2 Millionen Euro Aufwendungen stehen rund 3,6 Millionen Euro Erträgen gegenüber. Den Fehlbetrag in Höhe von 416000 Euro hofft der Bürgermeister durch Steuermehreinnahmen und Einsparungen bei den Ausgaben ausgleichen zu können. Kroll: „Der Fehlbetrag im Haushalt wurde durch einen Kredit in Höhe von fast 543000 Euro verursacht, den wir für die Erweiterung des Kindergartens aufnehmen mussten.“

 Größte Posten bei den Einnahmen sind mit 1,4 Millionen Euro die Einkommensteuer und mit 244000 Euro die Schlüsselzuweisungen des Landes. Größte Ausgaben sind 1 Million Euro Abgaben an den Kreis und 489000 Euro an das Land. Der Schuldenstand der rund 2600 Einwohner zählenden Gemeinde beläuft sich am Jahresende 2016 voraussichtlich auf 1,7 Millionen Euro, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von rund 650 Euro entspricht.

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