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Nur über Umwege erreichbar

Alveslohe Nur über Umwege erreichbar

Ab Mittwoch erreichen die Alvesloher das benachbarte Henstedt-Ulzburg nicht mehr auf gewohnten Wegen. Die Landesstraße 75 wird bis Mai 2017 gesperrt. Dazu kommt die Sperrung der Kreisstraße 104 Richtung Kaltenkirchen bis Mitte Dezember. Damit sind die beiden großen Orte nur über Umwege erreichbar.

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Die Kreisstraße 104 von Alveslohe in Richtung Kaltenkirchen ist noch bis Dezember gesperrt.

Quelle: Nicole Scholmann

Alveslohe. „Wir freuen uns, dass die Straßen hergerichtet werden, aber müssen dafür temporäre Einschränkungen in Kauf nehmen“, sagt Bürgermeister Peter Kroll. Quickborn, Ellerau, Bilsen und Bad Bramstedt sind wie bisher zu erreichen, Kaltenkirchen, Henstedt-Ulzburg und Barmstedt dagegen über Umleitungen. Im Alvesloher Ortskern werden die Straßen danach auch saniert.

 Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV) wird ab Mittwoch die Fahrbahn der Kadener Straße beziehungsweise Kadener Chaussee auf fast vier Kilometern zwischen Schafskoppel und der Einmündung der L75 in die Landesstraße L 326/Hamburger Straße in Henstedt-Ulzburg von Grund auf erneuern. Der Fahrbahnbelag wird größtenteils bis zu 40 Zentimeter tief abgefräst und in bis zu drei Schichten wieder neu aufgebracht. Der Radweg wird nicht saniert. Die Arbeiten werden laut Planung bis Mai 2017 dauern und kosten fast 2 Millionen Euro.

 „Die Bauarbeiten können aus Gründen der Verkehrssicherheit, des Arbeitsschutzes und der Bauqualität nur unter Vollsperrung des Durchgangsverkehrs durchgeführt werden“, heißt es in einer Mitteilung des LBV Schleswig-Holstein. Über den Jahreswechsel ist eine Winterbaupause geplant. Die Dauer ist abhängig von der Witterung. Während dieser Winterbaupause wird die L75 wieder für den Verkehr freigegeben.

 Es sind drei Umleitungen ausgeschildert, um die Baustelle großräumigen zu umfahren. Der von der B4 (Hoffnung) aus in Richtung Henstedt-Ulzburg gerichtete Verkehr wird vor Alveslohe von der Barmstedter Straße über die Umleitungsstrecke U11 Ellerauer Straße/Alvesloher Straße/Berliner Damm über Ellerau, Bahnstraße/ Friedrichsgaber Straße, Friedrichgaber Straße durch Quickborn und dann weiter über Norderstedt und Köthla-Järve-Straße zur Ulzburger Straße geführt.

 Für die Fahrzeuge aus Richtung Henstedt-Ulzburg nach Alveslohe und zur B4 (Kieler Straße) werden zwei Umleitungen ausgewiesen. Die erste (U10) verläuft von der Einmündung Kadener Chaussee über Hamburger Straße/Ulzburger Straße bis zur Köhtla-Järve-Straße in Norderstedt und umgekehrt in Gegenrichtung zur Umleitung U11 nach Alveslohe und zur Kieler Straße.

 Die zweite Umleitung von Henstedt-Ulzburg nach Alveslohe verläuft von der Einmündung Kadener Chaussee über die Hamburger Straße/Kisdorf-Feld, dann weiter über Kaltenkirchen, Hamburger Straße/Kieler Straße, Norderstraße/Barmstedter Straße bis zur Einmündung in die B4 und dann weiter nach Alveslohe und über die B4 nach Hoffnung.

 Die Verkehrsführung wurde mit der Polizei, der Verkehrsaufsicht des Kreises Segeberg, der Stadt Kaltenkirchen, dem Amt Kaltenkirchen-Land, den Gemeinden Henstedt-Ulzburg und Alveslohe, Rettungskräften und Busunternehmen abgestimmt. „Es gibt jede Woche Baubesprechungen über den aktuellen Stand“, sagt Bürgermeister Kroll. Er wird in seinen Bürgersprechstunden dienstags und donnerstags ab 16 Uhr im Gemeindebüro gern darüber informieren, betont der Gemeindechef. Er ist auch unter Telefon 04193-2033 erreichbar.

 Die Anwohner der Peterstraße in Alveslohes Ortsmitte freuen sich übrigens laut Kroll über die Vollsperrungen, da dann weniger Schwerlastverkehr an ihren Häusern vorbeikommen wird.

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