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Große Feier für eine kleine Kirche

Alveslohe Große Feier für eine kleine Kirche

Mit einem Gemeindefest feiert die Alvesloher Christuskirche am Sonntag, 25. September, das Jubiläum ihrer Weihe. Auf den Tag genau vor 50 Jahren wurde sie eingeweiht. Auch damals, 1966, war der 25. September ein Sonntag gewesen. Die Vorbereitungen für das Kirchweihfest laufen auf Hochtouren.

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Die imposanten Glasfenster machen das Alvesloher Gotteshaus zu einem besonderen Ort.

Quelle: Isabelle Pantel

Alveslohe. Ein Team aus hauptamtlichen Mitarbeitern und Ehrenamtlern ist unter anderem dabei, eine Festschrift auszuarbeiten. In ihr soll die Geschichte der Kirche dargestellt werden. Sie wird an alle Alvesloher Haushalte verteilt. Insgesamt gehören zum Einzugsgebiet noch viel mehr Haushalte, denn Alveslohe zählt zur evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Kaltenkirchen. Zu deren Westbezirk gehören neben dem Dorf auch die Bereiche Lindrehm, Barmstedter Straße und Kallieser Stieg in Kaltenkirchen.

 Etwa zeitgleich mit der Alvesloher Kirche wurden in den 1960er Jahren in der Umgebung noch weitere Gotteshäuser eingeweiht. Grund dafür war damals ein Kapellenbauprogramm der Landeskirche, das bei der Finanzierung half. Die Kirchengemeinden Kisdorf und Schmalfeld, die früher auch noch zu Kaltenkirchen gehörten, wurden mit der Zeit eigenständig. Alveslohe hingegen blieb in der Partnerschaft. „Für eine eigene Pfarrstelle hätte die Zahl der Gemeindemitglieder hier im Ort auch nie gereicht“, berichtet Pastorin Simone Pottmann.

 Im Zuge der Festvorbereitungen wurde viel in der Geschichte der Alvesloher Kirche geforscht. Dennoch ließ sich nicht alles klären. Warum das Gotteshaus den Namen Christuskirche erhielt, gehört zu den unbeantworteten Fragen. „Unser großes Glasfenster mit Christus und den Aposteln passt wunderbar zu diesem Namen“, sagt Pastorin Pottmann. Allerdings habe sich bisher nicht in Erfahrung bringen lassen, ob erst das Fensterbild da gewesen sei oder der Name der Kirche.

 Seelsorgerin Pottmann ist die erste Alvesloher Pastorin. Ihre vier Vorgänger waren Männer. Die ersten beiden Pastoren betreuten die Dorfgemeinde von Kaltenkirchen aus mit. Eyke Ehlers war schließlich derjenige, der als erster nach Alveslohe zog. Simone Pottmann ist seit 2010 für die Gemeinde zuständig. Davor war sie in Essen in einer Innenstadtgemeinde tätig gewesen. Deren Kirche hatte 800 Plätze – kein Vergleich mit der kleinen Alvesloher Kirche, in der rund 180 Gottesdienstbesucher sitzen können. Trotzdem fühlte sich die Pastorin von Anfang an wohl in ihrer neuen Umgebung und passte sich auch umgehend dem Dorfleben an: Sie kaufte drei Schafe sowie einige Hühner, die nun auf einer Grünfläche der Kirchengemeinde stehen.

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