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Grünes Licht für neues Dorfhaus

Weede Grünes Licht für neues Dorfhaus

Für rund 1,4 Millionen Euro soll am Sportplatz ein neues Multifunktionshaus entstehen. Ein erster Entwurf mit Kostenschätzung wurde den Gemeindevertretern vorgelegt, die im Sportlerheim tagten. Es wird nicht abgerissen, sondern in den Neubau integriert.

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So soll das Multifunktionshaus in Weede nach Plänen des Architekturbüros Schmidt aussehen.

Quelle: hfr

Weede. „Ich dachte ja, es werden 500000 Euro weniger“, sagte Bürgermeisterin Gretel Jürgens, nachdem Kurt und Jana Schmidt den Vorentwurf und die Kosten für das neue Dorfgemeinschaftshaus vorgestellt hatten. Nach den Berechnungen des Architekturbüros wird das 790 Quadratmeter große Gebäude, in dem die Feuerwehr, die Gemeinde und der Sportverein Platz finden sollen, 1,41 Millionen Euro kosten.

 Die Ausgaben sollen zur Hälfte mit Zuschüssen bestritten werden, so ist zumindest der Plan der Gemeindevertretung. Die eingeplanten 750000 Euro der Gemeinde sind schon in den Haushalt für 2016 eingestellt. Gespräche mit den erhofften Zuschussgebern werden erst im April geführt, deswegen kann die Gemeinde wohl nicht die günstigere Ausschreibungsphase von Januar bis März nächstes Jahr in Anspruch nehmen, so wie es Architekt Schmidt aus Bad Segeberg empfahl.

 Vorab gaben die Vertreter grünes Licht für Planungsaufträge in Höhe von rund 60000 Euro. . Der Neubau wird allerdings nicht wie zuerst geplant auf dem Gelände des jetzigen Sportlerheims errichtet, sondern auf einem Teil des Sportplatzgeländes neben der Zufahrt. „Das Rahmenprogramm hieß: Was passt in die Landschaft und wie können möglichst viele Funktionsbereiche auf einer Fläche untergebracht werden?“, erklärte Architekt Kurt Schmidt.

 Bürgermeisterin Jürgens erinnerte daran, warum der Neubau notwendig sei: „Das Feuerwehrhaus platzt aus allen Nähten, die Geräte der Gemeindearbeiter sind in einer Scheune untergebracht und das Sportlerheim ist an mehreren Stellen baufällig.“ Da das bestehende Sportlerheim nicht abgerissen wird, könne es ebenso wie das Feuerwehrgerätehaus als Lager oder für andere Zwecke genutzt werden, erläuterte Schmidt.

 Den Vorschriften der Feuerwehrunfallkasse entsprechend soll die Feuerwehr, die in einem Teil des Gebäudes untergebracht wird, eine eigene Zufahrt erhalten. „Die Innenbereiche sind unterteilt und als abgetrennte Funktionsräume zu nutzen, können aber auch gemeinsam funktionieren“, erklärte Jana Schmidt. Über das Foyer erreicht wird das Herzstück, ein 170 Quadratmeter großer Saal mit freiem Blick auf den Sportplatz, der je nach Bedarf als großer Gemeindesaal oder als kleiner Clubraum nutzbar ist. In einem weiteren Bereich sind vier Umkleidekabinen, Trainerraum, Sanitätsräume und eine Küche mit einem Kiosk geplant.

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