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148 Flüchtlinge, „die keiner merkt“

Amt Bad Bramstedt-Land 148 Flüchtlinge, „die keiner merkt“

148 Asylbewerber leben im Amt Bad Bramstedt-Land – „so verstreut, dass es keiner merkt“, wie Amtsmitarbeiter Sven Klinger während der der Jahreshauptversammlung der Bad Bramstedter Landfrauen in einem Überblick über die aktuellen Flüchtlingszahlen erklärte.

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Sven Klinger sprach im Kaisersaal über Flüchtlingszahlen.

Quelle: Jann Roolfs

Bad Bramstedt. Die Verteilung: In Großenaspe wohnen 66 Flüchtlinge. Das Dorf mit seinen fast 3000 Einwohnern ist vor allem für Familien geeignet, weil es dort vom Arzt über Kita und Schule bis zur AKN-Haltestelle eine gute Infrastruktur gibt. 15 Asylbewerber wohnen in Wiemersdorf, in Weddelbrook 13, in Hardebek 12, in Bad Bramstedt hat das Amt ebenfalls 12 untergebracht. Elf leben in Hasenkrug, zehn in Hitzhusen, fünf in Hagen und vier in Bimöhlen.

 „Wir mieten in der Regel Einfamilienhäuser an“, erklärte Klinger. Wuchermieten lehne das Amt ab, um den Markt nicht zu verderben. In die Häuser werden Familien oder mehrere Einzelpersonen einquartiert. Für einen einzelnen Flüchtling beträgt die Mietobergrenze 300 Euro, für zwei Personen 466 Euro, für fünf Personen 600 Euro. Als Lebensunterhalt erhält ein einzelner Erwachsener rund 400 Euro im Monat, ungefähr so viel wie ein Hartz-IV-Empfänger. Strom muss davon selbst bezahlt werden, Heizung wird extra abgerechnet.

 50 bis 60 Helfer kümmern sich im Amtsbereich um die Betreuung der Flüchtlinge. „Wir suchen immer noch Ehrenamtler, vor allem in Großenaspe“, warb Klinger bei den Landfrauen um Unterstützung.ro

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