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Wohin mit dem Parkplatz?

Amt Bad Bramstedt-Land Wohin mit dem Parkplatz?

Das Gebäude der Verwaltung für das Amt Bad Bramstedt-Land soll nahezu verdoppelt werden. Kein Problem für die Kommunalpolitiker. Hingegen gibt es Differenzen bezüglich der künftigen Parkmöglichkeiten.

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In der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses ging es um die Erweiterung des Amtsgebäudes, was die Skizze zeigt. Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach (von links), Ausschussvorsitzender Fritz Bredfeldt und Bauamtsleiter Udo Reinbacher leiteten die Diskussion.

Quelle: Jann Roolfs

Bad Bramstedt. Die Mitglieder des Planungsausschusses der Stadt Bad Bramstedt befassten sich mit dem Vorhaben des Amtes Bad Bramstedt-Land, sein Amtsgebäude zu erweitern. Das steht an der Ecke Lohstücker Weg/König-Christian-Straße in Bad Bramstedt. Dort gibt es viel Autoverkehr: Die Zufahrt zum großen Verbrauchermarkt und die Ausfallstraße zur Autobahn verlaufen über die Kreuzung. Wo lässt man an dieser Stelle am geschicktesten die Fahrzeuge der Mitarbeiter und Besucher des Amtes?

Die ersten Planungen sehen vor, die Stellplätze auf die andere Seite des Hauses zu verlegen, dort ist eine ungenutzte Wiese. Die Ausfahrt würde dann auf den Lohstücker Weg führen und läge nahe an der viel befahrenen Kreuzung mit mehreren Fahrstreifen.

Das sah Werner Weiß (CDU) kritisch. Die Vorschrift, dass vom neuen Parkplatz nur in Richtung Innenstadt auf die Straße gefahren werden dürfe, werde häufig ignoriert werden, verwies Weiß auf Alltagserfahrungen. Sein Vorschlag: Die Ausfahrt über den vorhandenen städtischen Parkplatz führen, der gleich neben der Wiese liegt. Jan-Uwe Schadendorf (SPD) schlug vor, die Stellplätze fürs Amt gleich ganz an den städtischen Parkplatz zu verlegen.

Der Idee, die Stellplätze gegenüber vom Amtsgebäude bei der Gastankstelle anzulegen, erteilte Bauamtsleiter Udo Reinbacher eine Absage. Die Fläche im Besitz der Stadt sei ebenfalls ein „wertvolles Grundstück“.

Die Lokalpolitiker ließen das Problem schließlich ungelöst. Sie befassten sich nämlich erst mit einer Vorstufe der Planung: Sie gaben grünes Licht dafür, den Bebauungsplan 20 zu ändern, damit die Erweiterung des Amtsgebäudes überhaupt angegangen werden kann. Dafür bestehe „dringender Bedarf“, verdeutlichte Udo Reinbacher. Details wie die Lage der Stellplätze werden später im Verfahren geklärt.

Von Roolfs. Jann

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