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VHS auf dem Weg in die Dörfer

Amt Trave-Land VHS auf dem Weg in die Dörfer

Die Volkshochschule Bad Segeberg könnte bald mit neuen Außenstandorten im Segeberger Umland vertreten sein. Den Weg dazu bereitete der Amtsausschuss Trave-Land auf seiner Sitzung am Mittwoch im Dorfgemeinschaftshaus in Blunk.

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Sie gehören zum Team der Bad Segeberger Volkshochschule: Dr. Jürgen Weber (v.links), Vorstandsvorsitzender Manfred Quaatz, Geschäftsführer Michael Kölln und Karen Breyhahn (stellvertretende Geschäftsleitung) haben im Januar das Programm für das Frühjahrs-Semester vorgestellt.

Quelle: Archiv

Blunk. Danach sollen alle 27 amtsangehörigen Gemeinden bis zum Herbst dieses Jahres in ihren Gemeindevertretungen über die Frage beraten, ob sie sich eine Dependance der VHS im Dorfgebiet vorstellen können und diese wünschen. Solche Außenstellen gibt es bereits in Weede und Fahrenkrug, in Pronstorf wurde dafür gerade erst ein solcher Kooperationsvertrag abgeschlossen.

 Bisher wurden derartige Formen Zusammenarbeit allerdings in erster Linie für die Beschulung von Flüchtlingen vereinbart, erklärte Rainer Andrasch, leitender Verwaltungsangestellter des Amtes. In neuen Verhandlungen, die sein Stellvertreter Thomas Dziuk mit dem Geschäftsführer der Volkshochschule, Michael Kölln, führte, wurde jetzt über die Möglichkeit gesprochen, auch allgemeine Kurse in die Dörfern anzubieten.

 Um das Projekt zu finanzieren, sollen die beteiligten Gemeinden nach Vorschlag des Amtes 50 Cent pro Einwohner zahlen. „Defizite, die der VHS etwa durch zu geringe Kursstärken entstehen könnten, würden dann vom Amt getragen“, erklärte Dziuk.

 Dietrich Herms, Bürgermeister in Klein Rönnau, sieht die angedachte Kooperation mit der VHS Bad Segeberg skeptisch. Man habe in Klein Rönnau schon vor fünf Jahren über die Möglichkeit einer Außenstelle der VHS in der Wassermühle verhandelt. Daraus sei nichts geworden, ebenso wenig aus dem Angebot Köllns, Deutschkurse für die Flüchtlinge in der Gemeinde anzubieten. „Die bewerkstelligen immer noch gut und mit Erfolg unsere engagierten ehrenamtlichen Helfer“, so Herms. Wenn alle Gemeinden das Thema in ihren Gremien erörtert haben, will der Amtsausschuss erneut beraten.

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