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Feiern statt Fischen

Lentföhrden Feiern statt Fischen

Am ersten Wochenende im Juni ist im Angelsportverein (ASV) Ohlau nicht Fischen, sondern Feiern angesagt. Mit einer großen Party im Festzelt auf dem Sportplatz wollen die Mitglieder gemeinsam mit Freunden das 40-jährige Bestehen des Clubs zünftig würdigen.

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Der Vorsitzende des ASV Ohlau Michael Kreutz (von links), Jugendwart Thorsten Bonnhoff, Gewässerwart Stefan Möller und Kassenwart Andreas Schuth, hier vor dem gepachteten Angelgewässer des Vereins, hoffen bei der zweitägigen Jubiläumsfeier auf zahlreiche Besucher.

Quelle: Alexander Christ

Lentföhrden. Mit Keschern, Ruten, Blinkern, Ködern und Spinnrollen kennen sie sich bestens aus. Denn diese Requisiten sind für die zurzeit 56 aktiven Mitglieder des ASV Ohlau unentbehrlich für ihr Hobby.

 ASV-Chef Michael Kreutz ist anlässlich des Jubiläums in die Geschichte des Vereins eingetaucht: „Es begann im Mai 1975 mit der Gründungsversammlung in unserem Vereinsheim Schümanns Gasthof.“ 21 Lentföhrdener hoben den Angelsportverein aus der Taufe und wählten Hans Jürgen Harms zum ersten Vorsitzenden. Erste Aufgabe des Vorstands war es, ein geeignetes Gewässer zu finden. Das gelang bereits ein Jahr später, als die Gemeinde dem Verein die Fischereirechte für den Bach Ohlau übertrug. Ein Jahr später kam ein künstlich angelegter rund zwei Hektar großer See abseits des Dorfes hinzu. Den Teich pachtete der ASV vom Grundstückseigentümer, der Flughafen GmbH Hamburg. Bis heute ist dieses Gewässer der bevorzugte Angelplatz der Mitglieder. Dort tummeln sich unter anderem Aale, Karpfen, Hechte, Schleien, Zander und eine große Population verschiedener Weißfischarten, wie beispielsweise Brassen, Rotaugen und Bitterlinge. Vorsitzender Kreutz: „Von Anfang an und bis heute dürfen laut Satzung ausschließlich Bürger aus Lentföhrden dem ASV als Mitglied beitreten. Angeln darf nur, wer im Besitz eines gültigen Fischereischeins ist.“

 Die ASV-Mitglieder werfen aber auch gern fern vom Dorf ihre Angeln aus: Vier Mal im Jahr schippern sie zum Hochseeangeln auf die Ostsee hinaus. In den heimischen Gewässern treffen sich die ASV-Mitglieder sieben Mal im Jahr zum Wettangeln. Sieger ist der Sportangler, dessen in sieben Durchgängen geangelte Fische das meiste Gewicht auf die Waage bringen. Amtierender Vereinsmeister bei den Erwachsenen ist Andreas Jeß, bei den Jugendlichen Till Gooden, einer der vier Jungangler des Vereins. Um ihren Sport innerhalb des Dorfes auch einer breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen, lädt der ASV-Vorstand jedes Jahr im November Lentföhrdener Bürger ins Kultur- und Jugendzentrum ein. „Das Aal-Essen ist mit mehr als 100 Gästen und Mitgliedern eine der größten Veranstaltungen in unserer Gemeinde“, erklärte Gewässerwart Stefan Möller. Großen Wert legen alle Aktiven bei der Ausübung ihres Sports auf die fachgerechte, schnelle und schmerzlose Tötung der geangelten Fische. Möller: „Ich bin jedes Mal entsetzt, wenn ich freie Angelgewässer besuche, an denen Menschen ohne jedes Sachkenntnis Fische angeln dürfen. Manche Tiere liegen minutenlang zappelnd auf dem Boden und ersticken qualvoll. So ein Anblick schmerzt.“

 Für die ASV-Sportangler ist es eine Selbstverständlichkeit, dass möglichst alle in ihren Gewässern geangelten Fische auch selbst verzehrt werden. Einige der Weißfische kommen als Tierfutter in den Wildpark Eekholt.

 Für musikalische Unterhaltung bei der Party im Festzelt sorgt Diskjockey Thorsten Kalweit aus Nützen. Und am Sonntag, 7. Juni, wird an gleicher Stelle ein Frühschoppen ausgerichtet.

 Weitere Informationen über den ASV Ohlau gibt es im Internet unter www.asv-ohlau.de sowie unter Telefon 0175/3382140.

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