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Arbeiterwohlfahrt wählte neu

Kreis Segeberg Arbeiterwohlfahrt wählte neu

Die rund 40 Anwesenden der knapp über 600 Mitglieder Arbeiterwohlfahrt im Kreis Segeberg wählten einstimmig Siegfried Raabe (Kaltenkirchen) als neuen 1. Vorsitzenden.

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Siegfried Raabe (links) aus Kaltenkirchen ist neuer Vorsitzender im Awo-Kreisverband, Paul Evers aus Ellerau ist neuer 2. Vorsitzender.

Kreis Segeberg. Einstimmige Beschlüsse und Abstimmungen kennzeichneten die harmonisch verlaufende Kreiskonferenz der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Norderstedt. Der 63-jährige Raabe – seit 1989 im AWO-Kreisvorstand, davon die letzten acht Jahre als stellvertretender Vorsitzender - tritt die Nachfolge von Heinrich Westphal (Wahlstedt) an, der nach acht Jahren nicht wieder kandidierte.

 Paul Evers (79) wurde 2. Vorsitzender. Westphal wurde genauso sowie Elisabeth Kühl (Norderstedt), Ulrich Klinke (Schieren) und Volker Bruß (Norderstedt) ohne Gegenstimme als Beisitzer gewählt. Für die ausscheidende langjährige Beisitzerin Anke Fleth (Trappenkamp), die mit vielen Dankesworten und Blumenstrauß aus ihrem Ehrenamt verabschiedet wurde, rückt Wolfgang Rudolph (Trappenkamp) nach.

 Raabe und Evers wurden für ihre Jahrzehnte langen ehrenamtlichen Tätigkeiten geehrt. Geschäftsführer Klinke zeichnete beide mit der Verdienstmedaille des AWO-Bundesverbandes aus. Raabe habe sich besonders um die Konsolidierung der Finanzen und der Öffentlichkeitsarbeit verdient gemacht, sagte er. Evers hat die Mitgliederdaten digitalisiert und sich so als Datenpfleger profiliert.

 Westphal, auch AWO-Vorstandsmitglied auf Landesebene, zog eine Bilanz seiner Zeit als Kreisvorsitzender: „Wir haben ein Sozialbüro in der Bad Segeberger Kurhausstraße aufgebaut. Kurz danach konnten wir mit den Sprachreisen erste Akzente setzen. Auch gründeten wir eine Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen. Für den Investor EWP betreuen wir die Wohnanlage am Eichberg.“ Mit der Mitgliederentwicklung zeigte er sich nicht zufrieden: „Der Kreisverband hat Mitglieder verloren. Wir müssen in den nächsten Jahren verstärkt auf die Mitgliedergewinnung durch persönliche Ansprache und auf neue Angebote setzen.“ Mit Zeitungsanzeigen und dem Verteilen von Flyern über die Ortsvereine in Bad Segeberg/Wahlstedt, Ellerau, Kaltenkirchen, Norderstedt und Trappenkamp sei es nicht getan.

 Der Mitgliederbestand reduzierte sich von 781 per Jahresende 2006 über 667 im Jahr 2010 auf jetzt 614. Das macht sich auch bei den Finanzen bemerkbar. Die Bilanzsumme ging von knapp 177000 Euro im Jahr 2011 auf jetzt rund 163000 Euro zurück. Die jeweiligen Jahresergebnisse wiesen ein Minus von bis zu 5000 Euro pro Jahr aus.

 „Wir können ausreichend Rücklagen und Bankguthaben in der Bilanz nachweisen. Unsere finanzielle Situation ist also nicht besorgniserregend“, sagte Westphal. Als Kassenbestand und Bankguthaben wird ein Betrag von rund 117000 Euro ausgewiesen. Im Jahresbericht wird von einem zufriedenstellenden Jahresergebnis gesprochen. Von der Versammlung wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt.

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