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Asyunterkunft fast fertig

Schackendorf Asyunterkunft fast fertig

Zu den Großprojekten des Gebäudemanagements des Kreises (ISE) zählen die Unterkünfte für Asylbewerber. Darunter fällt der Ausbau der Gemeinschaftsunterkunft bei Schackendorf/A21. Das Haus wird für fast 1,9 Millionen Euro saniert und umgebaut. Es ist fast fertig und soll künftig rund 80 Asylbewerbern in modern gestalteten Räumen Platz bieten.

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In wenigen Wochen geht die sanierte Asyl-Gemeinschaftsunterkunft bei Schackendorf wieder in Betrieb. Unter anderem ließ der Kreis Bäder einbauen, die Küche renovieren, Zimmer modernisieren und Wände dämmen.

Quelle: Gerrit Sponholz

Schackendorf. Parallel laufen die Bauplanungen für einen Neubau gleich nebenan, zwischen Haupthaus und der Verbindungsstraße Bad Segeberg-Schackendorf. In L-Form wird ein neuer Trakt für 1,1 Millionen Euro erstellt. In bisherigen Plänen war von maximal rund 100 neuen Plätzen die Rede.

 Zeitgleich liegt die ISE in letzten Zügen der Verhandlung mit dem Verkäufer des Gasthofs am See in Rohlstorf-Warder. Das Gebäude soll ebenfalls rund hundert Asylbewerber aufnehmen. Die Schlüsselübergabe wird aber wohl nicht mehr noch in diesem Jahr möglich sein, sagt Kreispressesprecher Gernot Schramm. Außerdem sucht der Kreis noch einen Betreiber für den Betrieb als Asylheim. „Die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Träger in der Betreuung und Bewirtschaftung hat sich bewährt“, erklärt Schramm. Das Projekt wird ausgeschrieben. Um den Betrieb schon kurzfristig zu stemmen, werde der Kreis mit einem „geeigneten Partner“ einen Interimsvertrag schließen bis zur endgültigen Vergabe. Nach dem Kauf will der Kreis den Brandschutz im Haus prüfen, das Grundstück zum Wardersee hin absichern und die Küche umbauen.

 Unterdessen bemüht sich eine Bürgerinitiative aus Rohlstorf noch um einen Bürgerentscheid. Sie bevorzugt, dass statt des Kreises die Gemeinde den Gasthof erwirbt und dann Rohlstorf über das Amt Trave-Land Asylbewerber einquartiert, aber weit weniger als hundert. Der Antrag für einen Bürgerentscheid liegt derzeit bei der Kommunalaufsicht. Die Anhörung läuft. Der Antrag wird aber überholt sein, sobald der Kreis das Gebäude gekauft hat.

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Gerrit Sponholz
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