23 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Zufahrt könnte Problem werden

Bebauung der Pinnauwiese Zufahrt könnte Problem werden

Nach dem Bürgerentscheid zur Bebauung der Pinnauwiesen in Henstedt-Ulzburg, bei dem sich die Mehrheit dafür ausgesprochen hatte, dass nur auf einem kleinen Teil der Fläche gebaut werden darf, stellte die Verwaltung nun die neue Planung vor. Streitpotenzial birgt die angedachte Zufahrt.

Voriger Artikel
Nach anderthalb Jahren freie Fahrt
Nächster Artikel
Vielleicht doch kein Drehfunkfeuer

Über den Brombeerweg könnte der Verkehr zu dem geplanten Baugebiet an den Pinnauwiesen geführt werden.

Quelle: Nicole Scholmann

Henstedt-Ulzburg. Der Bebauungsplan Nummer 96 „Hofstelle Schacht/Kadener Chausee/Hamburger Straße“ bleibt ein brisantes Thema. Nachdem der Bürgerentscheid im Oktober 2015 für viel Aufsehen gesorgt hatte, wollen die Kommunalpolitiker und Mitarbeiter der Verwaltung kein Risiko eingehen und alles ganz genau machen. Den Eindruck machten die Mitglieder des Umwelt- und Planungsausschusses am Montagabend im Ratssaal. Nach einer kurzen Diskussion und einigen Fragen, zu denen Ortsplaner Volker Duda Stellung nahm, vertagten die Ausschussmitglieder das Thema. Die umfangreiche Ausarbeitung der Gemeindeverwaltung soll in den Fraktionen von CDU, SPD, WHU, BFB und FDP ausführlich besprochen und erst in einer der nächsten Sitzungen des Gremiums erneut beraten werden.

Zufahrt über Brombeerweg?

Erste Unstimmigkeiten gibt es um die Zuwegung zum jetzt recht abgespeckten Baugebiet in den sogenannten Pinnauwiesen. Der Verkehr soll über den Brombeerweg geführt werden. Die CDU hat bereits angekündigt, dass sie die Erschließung des vorgesehenen Baugebietes über den Brombeerweg nicht zustimmen wird. „Die Verkehrsgutachter selbst kommen nur zu einer Qualitätsstufe D und räumen ein, dass längere Wartezeiten durch vorübergehenden Fahrzeugrückstau auftreten können“, heißt es in einer Mitteilung des CDU-Ortsvorsitzenden Michael Meschede und des CDU-Fraktionsvorsitzenden Dr. Dietmar Kahle.

Bürgerinitiative erwirkte Bürgerentscheid

Rückblick: Vor etwa zwei Jahren hatte sich die Bürgerinitiative „HU-Transparent“ gegründet, die zunächst ein Bürgerbegehren und dann einen Bürgerentscheid auf die Beine gestellt hatte. Ziel war es, die großflächige Bebauung der Pinnauwiesen zu verhindern. Über 5400 Wahlberechtigte stimmten dafür, dass statt auf 26000 Quadratmetern nur auf 9600 Quadratmetern gebaut werden darf. Nur 1300 Henstedt-Ulzburger stimmten dagegen. Durch die deutlich verkleinerte Fläche, auf der gebaut werden darf, hat sich die komplette Planung verändert. Kurt Göttsch von der WHU lobte die Ausarbeitung der Verwaltung. „Wir haben selten eine so umfangreiche Begründung erhalten“, sagte er. Die Pläne würden ihm gut gefallen. Jens Iversen von der Wählergemeinschaft BFB hingegen hat auch ein Problem mit der Zufahrt über den Brombeerweg. Er gab zu bedenken, dass der Abbieger auf der Hamburger Straße in den Brombeerweg möglicherweise nicht ausreichen werden, um für einen flotten Verkehrsfluss zu sorgen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
Events: Segeberg

Veranstaltungen in
Segeberg. Aktuelle
Termine, News, Infos

KSV-Liveticker!

KSV-Spielstand online
verfolgen, mit dem
KN-KSV-Liveticker

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Segeberg 2/3