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Kultur: „Notwendiger denn je“

Ausstellung in Bad Segeberg Kultur: „Notwendiger denn je“

Was so alles in Sachen Kultur und Kunst in der Kreisstadt passiert, ist ab sofort im Bad Segeberger Rathaus zu sehen – dort läuft bis Sonntag, 28. Februar, die Ausstellung „Kulturstadt Bad Segeberg“, immer zu den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung.

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Auf allerlei Schautafeln werden die Bad Segeberger Kulturschaffenden im Foyer des Rathauses präsentiert.

Quelle: Gisela Krohn

Bad Segeberg. Immer noch sind einige Menschen in Bad Segeberg davon überzeugt: „Hier ist nichts los!“ Von wegen, sagen Detlef Dreessen, Christine Braun und viele andere Kulturschaffende in der Kalkbergstadt. „Schon jetzt stehen über 200 Termine für dieses Jahr im Kalender“, berichtet Journalist und Musiker Detlef Dreessen, der die Idee für die Gemeinschaftsaktion „Bad Segeberg kultourt“ von Kulturschaffenden und Veranstaltern hatte. Sie wird von ihm und Christine Braun vom Kulturkontor koordiniert. „Das ist ein wunderbarer Start in das neue Jahr“, findet sie. „Kultur stärkt uns und hält zusammen, zurzeit ist das notwendiger denn je.“ Wer will, könne in Bad Segeberg an jedem Abend des Jahres zu einem kulturellen Ereignis gehen.

 „Die Ausstellung kann nur einige Einblicke geben“, erklärt Dreessen. „Aus Platzgründen kann nicht jeder der vielen Aktiven genannt werden, zumal viele im Verborgenen wirken.“ Die Wandtafeln im Rathaus zeigen Bereiche wie Literatur, Musik, Tanz, Theater, Film, Sprache oder Bildung. Manche Genres wie Musik teilen sich auf in Jazz, Rock, Klassik oder Solisten, Bands und Ensembles. Bei der Literatur geht es sowohl um in Bad Segeberg tätige Autoren wie auch um Buchhandlungen und die Stadtbücherei.

 Die plattdeutsche Sprache, Gesprächskultur, Museen und Sammlungen – alles ist in der Schau zu finden. Auch die Nachwuchsförderung ist ein Thema. „Schon die Kinder in den Chören sind ja kleine Kulturschaffende“, sagt Dreessen. „Bei rund 17000 Einwohnern in der Stadt macht etwa jeder Zehnte irgendetwas wie Malen, Singen, Schreiben oder etwas Anderes.“

 Für eine kleine Stadt sei das angebotene Spektrum sehr beachtlich, findet Dreessen. „Allein für den Monat Januar gibt es schon 40 Veranstaltungen, die zum Teil ganz spontan entstanden sind.“ So wie der Auftritt von Pianist Magnus Wittern am Sonntag, 10. Januar, mit „Musik zur Kaffeezeit“ von 15 bis 17 Uhr im neuen Kaffeehaus „Goldmarie am See“.

 Gern können weitere Veranstaltungen in allen Bereichen dazu kommen, damit der Online-Veranstaltungskalender bunt und gut gefüllt ist. „Alle sollen einander die Ideen zuwerfen“, schlägt Dreessen vor. Bei einem kurzfristig angesetzten Neujahrsfrühstück seien schon viele neue Kontakte geknüpft und Impulse für weitere Termine gegeben worden.

 Im Laufe des Jahres soll es weitergehen mit der Vernetzung. Adressen und Informationen werden gesammelt, um gemeinsam die kulturelle Vielfalt sichtbar werden zu lassen. „Kultur macht einen Großteil der Atmosphäre einer Stadt aus“, sagt Christine Braun.

 Wer mitmachen will oder einen Termin in den Kalender eintragen möchte, kann sich an Detlef Dreessen oder Christine Braun wenden.

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