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Lego goes „Star Wars“

Ausstellung in Kaltenkirchen Lego goes „Star Wars“

Wie mit kleinen Steinen Großartiges entstehen kann, wollen junge und ältere Lego-Fans Ende dieses Monats öffentlich unter Beweis stellen. In der Marschweghalle findet am Sonnabend und Sonntag, 29. und 30. August, Norddeutschlands bislang größte Ausstellung „Steinhanse 2015“ mit den bunten Bauteilen statt.

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Schon voriges Jahr auf der „Steinhanse“-Ausstellung im Gemeindehaus der Henstedter Kirche gab es auf zwei Etagen viel zu bestaunen. In drei Wochen sollen in der Kaltenkirchener Marschweghalle noch viel mehr Lego-Bauwerke präsentiert werden.

Quelle: Michael Zwicker

Kaltenkirchen. „Eine Fläche von 800 Quadratmetern wird gefüllt sein mit vielen beeindruckenden Bauwerken“, verspricht Mitorganisator Martin Horn. Der Henstedt-Ulzburger Lego-Enthusiast hatte schon voriges Jahr mit Gleichgesinnten in Henstedt-Ulzburg eine Ausstellung organisiert. Mehrere Hundert Besucher kamen in das Gemeindehaus der Erlöserkirche und bestaunten originelle Konstruktionen wie Schiffe und Fahrzeuge, aber auch ganze Stadtteile und buchstäblich in Stein festgehaltene Filmszenen.

 Der Erfolg weckte Lust auf mehr. Die Ausstellungsfläche in der Marschweghalle ist um ein Vielfaches größer als im Gemeindehaus. „Es wird kein Problem sein, die Halle zu füllen“, kündigte Horn an.  Der Henstedt-Ulzburger kennt mittlerweile in ganz Deutschland etliche Lego-Fans, die ihre Werke ebenfalls gern Publikum präsentieren möchten und so ihre Faszination von den nahezu unbegrenzten Baumöglichkeiten in der Lego-Welt erklären wollen.

 „Mit dabei sind große Eisenbahnanlagen, Städte sowie Szenen aus ,Herr der Ringe’ und ,Star Wars’. Auch gibt es eine Art Museum mit Exponaten aus den 1950er bis 1970er Jahren“, kündigte Martin Horn an. Zu den Glanzlichtern wird ein Nachbau des Berliner Reichstags gehören, der auf einer Fläche von neun Quadratmetern aus über 250000 Steinen gebaut wurde. Auch eine Mondstation aus mehr als 400000 Steinen soll gezeigt werden. Unter den Ausstellern sind viele Kinder und Jugendliche, aber auch Lego-Fans, die schon in Rente sind.

 Die Besucher der Ausstellung sind aufgerufen, das aus ihrer Sicht schönste Bauwerk zu wählen. Zu gewinnen gibt es Lego-Sets. Wer selbst Steine zusammensetzen möchte, findet dazu reichlich Gelegenheit. Alle Altersgruppen können in einer Bauecke ihren Ideen freien Lauf lassen. Besucher dürfen zudem Züge auf einer riesigen Eisenbahnanlage selbst steuern oder einen ferngesteuerten Lego-Rennwagen durch einen Parcours lenken. Den schnellsten Fahrern winken ebenfalls Bausets als Preise.

 Dabei auf der „Steinhanse“ ist das im Fachbereich Information und Elektrotechnik angesiedelte Roberta-Regio-Zentrum der Fachhochschule Kiel. Mit einem kompletten Klassensatz Mindstorms-Roboter und Laptops werden für Kinder Roboter-Programmierkurse (für die Plattformen NXT und EV3) angeboten. Mitmachen können alle Kinder in der Altersklasse von 10 bis 15 Jahren, egal ob sie schon Vorkenntnisse haben oder nicht. Die Kurse werden ungefähr eineinhalb Stunden dauern.

 „Vergleichbare Ausstellungen gibt es in Norddeutschland nicht. Um Ähnliches zu sehen, müsste man nach Berlin, Köln, Saarbrücken oder nach Dänemark fahren“, ist Steinhanse-Mitbegründer Horn überzeugt. Sein Organisationsteam und auch alle Aussteller haben keinerlei kommerzielle Interessen. Ihnen geht es lediglich darum, ihre teilweise bis ins hohe Alter anhaltende Liebe für die kleinen Steine mit anderen zu teilen. Die Ausstellung findet in Abstimmung mit dem Lego-Mutterhaus im dänischen Billund statt.

 Unterstützt werden die Steinhanse-Aktivisten von der Kaltenkirchener Turnerschaft. Sportler aus der Box-Sparte werden beim Aufbau helfen und das Catering übernehmen.

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Ein Artikel von
Michael Zwicker

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