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Gemeindearbeiter erzählt vom Fund

Babyleiche im Papierkorb Gemeindearbeiter erzählt vom Fund

Im Prozess um ein totes Baby in einem Papierkorb an einer Bushaltestelle in der Gemeinde Sülfeld (Kreis Segeberg) hat ein Gemeindearbeiter geschildert, wie er den Leichnam des Säuglings fand.

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Zwei Jahre nach dem Fund einer Babyleiche im Papierkorb einer Bushaltestelle muss sich die Mutter des kleinen Mädchens vor dem Kieler Landgericht verantworten.

Quelle: Carsten Rehder

Kiel. Er habe den Abfallbehälter am 15. Oktober 2015 wie üblich reinigen wollen, sagte der 42-Jährige am Freitag vor dem Kieler Landgericht. Er sei aber zu voll gewesen, um ihn aus der Wandhalterung zu lösen.

Er habe einen kleinen Kopf mit dunklen Haaren gesehen, als er ein dunkles Kleidungsstück weggenommen habe. "Ich habe ihn einmal mit dem Finger angetippt", sagte der Zeuge. "Er fühlte sich echt an, kalt und ein bisschen feucht." Dann habe er die Polizei gerufen.

In dem Verfahren muss sich eine 23-Jährige aus Eritrea wegen Totschlags verantworten. Sie soll Schwangerschaft und Geburt verheimlicht und das Kind getötet haben, auch um es nicht großziehen zu müssen. Die Frau gab an, durch eine Vergewaltigung während ihrer Flucht nach Deutschland schwanger geworden zu sein. Sie hatte den Tötungsvorwurf am ersten Prozesstag bestritten.

Von lno

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