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Bis zu 20 neue Sozialwohnungen

Bad Bramstedt Bis zu 20 neue Sozialwohnungen

Die erste Hürde für neue Wohnhäuser in Bad Bramstedt ist genommen. Der zuständige Ausschuss genehmigte in seiner Sitzung am Montagabend einige Ergänzungen des Vorentwurfs für den Bebauungs-(B-)Plan Nummer 57 für das Gebiet südlich der Bimöhler Straße.

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Im neuen Baugebiet südlich der Bimöhler Straße sollen auch bis zu 20 Sozialwohnungen entstehen (rot markiert).

Quelle: Anna Maria Persiehl

Bad Bramstedt. Den Vorentwurf hatte der Ausschuss bereits im November abgesegnet, jetzt wurde der Plan um eine Fläche für sozialen Wohnungsbau ergänzt. Einen dahingehenden Antrag hatte die SPD-Fraktion eingereicht. Fraktionssprecher Jan-Uwe Schadendorf bezog sich in seiner Begründung auf die Äußerungen von Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach, der für die nächsten Jahre von einem Bedarf an etwa 150 Sozialwohnungen gesprochen hatte.

 Festgelegt wird nun eine Fläche, auf der 18 bis 20 Wohneinheiten in einem Gebäude mit drei Vollgeschossen entstehen können. Die Fläche hat der Stadtplaner Christoph Stellmacher, der in der Sitzung den Vorentwurf mit den Änderungen präsentierte, neben einem Grüngürtel vorgesehen.

 Wenn der B-Plan rechtlich wirksam geworden ist, können auf dieser Fläche nur Sozialwohnungen errichtet werden. Wie Bauamtsleiter Udo Reinbacher im Ausschuss erläuterte, hat es bereits Vorgespräche hinsichtlich des sozialen Wohnungsbaus mit der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) gegeben. Der LEG gehören zum großen Teil die Flächen in dem Erweiterungsgebiet des Quartiers südlich der Bimöhler Straße. Ein kleinerer Teil des Areals ist Eigentum einer Bad Bramstedter Familie.

 Die nun gestartete dritte Phase der Ausweisung von Wohnbauflächen zwischen der Bimöhler Straße im Norden und der Osterau im Süden umfasst ein Gebiet von etwa 10 Hektar, das für 110 Grundstücke für Einfamilien- und Doppelhäuser Platz bietet. Außerdem sind Mehrfamilienhäuser möglich. In der ersten bereits realisierten Bauphase an der Bimöhler Straße waren etwa 70 Wohneinheiten entstanden. Die erste Erweiterung, die zum Teil ebenfalls schon fertiggestellt ist, umfasst etwa 60 Wohneinheiten.

 Eine weitere Ergänzung zum Vorentwurf aus der November-Sitzung des Ausschusses ist die Erweiterung des Plangebietes im Osten um einen Streifen von etwa 3000 Quadratmeter Größe, auf dem vier Einfamilienhäuser errichtet werden können. Allerdings muss für diese Grundstücke noch das Leitungsrecht für Oberflächenentwässerung und Schmutzwasserentsorgung geklärt werden.

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Ein Artikel von
Anna Maria Persiehl

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