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Böller gegen Krähen

Bad Bramstedt Böller gegen Krähen

Ab Montag, 8. Februar, wird es morgens wieder laut in Bad Bramstedt. Wie in den Vorjahren beginnt dann die sogenannte „akustische Krähenvergrämung“. Früh morgens werden Böllerschüsse mit Vogelschreckmunition abgegeben.

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Die Saatkrähe steht unter strengem Naturschutz. Sie darf nur mit behördlicher Genehmigung verscheucht werden.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Bad Bramstedt. Betroffen sind Bereiche am Tryp Hotel Köhlerhof, an der Schön Klinik und am ehemaligen Hotel Gutsmann im Birkenweg sowie im Herrenholz, dort allerdings begrenzt auf den vorderen Bereich bis zum Wiesensteig. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass ausschließlich autorisierte Mitarbeiter der betroffenen Einrichtungen sowie der Stadt zum Vergrämungs-Schießen berechtigt sind. Wer selbst zur Schreckschusswaffe greift, um die lästigen Vögel zu verscheuchen, begehe eine „schwerwiegende und nicht hinzunehmende Ordnungswidrigkeit, die mit empfindlichem Bußgeld geahndet wird“, heißt es in einer öffentlichen Mitteilung der Stadt.

 Die Saatkrähen sollen mit den Böllerschüssen am Brüten gehindert werden. Die bereits seit Jahren laufenden Vergrämungen hatten bisher allerdings nur mäßigen Erfolg. Zwar gelang es, aus einigen Gebieten die krächzenden Vögel zu vertreiben. Jedoch fanden sie neue hohe Bäume, um ihre Nester zu bauen, beispielsweise in der Kieler Straße, am Liethberg und auf dem Bleeck. Dort dürfen jedoch keine Schüsse abgegeben werden. Die Vergrämungsgebiete sind der Stadt von der Naturschutzbehörde des Kreises genau vorgegeben worden. Die Saatkrähen stehen unter strengem Naturschutz und dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung vergrämt werden.

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