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Bürgerpreis für Stefan Dörksen

Bad Bramstedt Bürgerpreis für Stefan Dörksen

Zum 35. Mal verlieh der Bad Bramstedter Ortsverband der FDP seinen Liberalen Bürgerpreis. Die mit 200 Euro dotierte Auszeichnung ging an Stefan Dörksen. Er engagiert sich seit seiner Jugend ehrenamtlich und ist seit 1993 im Bauausschuss der Kirchengemeinde tätig.

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Der Vorstizende des FDP-Ortsvereins, Helmer Krane (links), übergab Stefan Dörksen den liberalen Bürgerpreis.

Quelle: Uwe Straehler-Pohl

Bad Bramstedt. „Wir wollen damit zeigen, welchen Stellenwert das Ehrenamt hat“, betonte der FDP-Ortsvorsitzende Helmer Krane. Besonders hervorgehoben wurde Dörksens Engagement während der Sanierungsarbeiten an der Maria-Magdalenen-Kirche. Dieses Millionenprojekt hatte er in die Hand genommen und erfolgreich zu Ende geführt.

 „Das Ehrenamt hat oft mehr Einfluss auf das positive Wohlbefinden der Bürger als die Kommunalpolitik“, sagte Helmer Krane während der kleinen Feierstunde im Gemeindehaus Schlüskamp. „Acht Monate lang hat Stefan Dörksen viel Freizeit in die Sanierung der Kirche gesteckt“, lobte er. Dabei habe sich gezeigt, dass Ehrenamt nicht nur Zeit investiert, sondern auch qualitativ hochwertige Arbeit leistet. „Die Ehrenamtler sind die weißen Schafe der Schwarzarbeiter“, scherzte Krane.

 „Ich habe nicht die Kirche saniert, sondern den Bauherren vertreten“, erwiderte Stefan Dörksen. Und das sei für ihn eine Ehre gewesen. „Mir wurden von der Kirche viel Freiheit und Vertrauen geschenkt, sodass ich auch Entscheidungen treffen konnte.“ Er habe während dieser Zeit eine tolle Symbiose zwischen Ehrenamt und Handwerkern erlebt. Tatsächlich sei das Ehrenamt auch für ihn eine Lebenseinstellung: „Es geht im Leben nicht nur darum, Geld zu verdienen.“

 Dennoch könne man diese ehrenamtliche Belastung neben Beruf, Familien und anderen Hobbys nicht dauerhaft auf sich nehmen, sagte der Hobbylandwirt und Imker Dörksen. „Deshalb habe ich den Vorsitz des Bauausschusses abgegeben, werde aber auch immer noch dort mitarbeiten.“ Er betreut jetzt nicht mehr alle 14 Gebäude der Kirchengemeinde. „Aber um die Kirche werde ich mich weiterhin persönlich kümmern“, sagte Dörksen.

 Die 200 Euro Preisgeld hat er bereits für ein neues Kirchenprojekt eingeplant: Er möchte das mechanische Uhrwerk der Kirchenuhr, deren Zifferblätter derzeit durch jeweils einen elektrischen Motor angetrieben werden, wieder so restaurieren lassen, dass das Werk langfristig den mechanischen Antrieb der Uhr übernimmt.

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