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Die Krönung der Städtepartnerschaft

Bad Bramstedt Die Krönung der Städtepartnerschaft

Mit einem fröhlichen Umzug begrüßten die polnischen Gäste ihre Gastgeber: 150 Kinder, Männer und Frauen aus Bad Bramstedts Partnerstadt Drawsko Pomorskie kamen, um in der Rolandstadt das erste „Polnische Kulturfestival“ zu feiern.

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Polnisches Kulturfestival mit Straßenumzug: Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach und Bürgervorsteherin Annegret Mißfeldt waren ganz vorne mit dabei (rechts).

Quelle: Jann Roolfs

Bad Bramstedt. Hinter den Clowns und Stelzenläufern zog am Sonnabendvormittag eine ganze Parade über Bleeck, Kirchenbleeck und Landweg. Die Teilnehmer trugen bunte Kostüme, hinten im Zug wurde gesungen und musiziert. Nur vorne, wo die Offiziellen liefen, ging es mit Sakkos und Blusen nüchterner zu.

Tanz und Musik in vielen Variationen und bunten Kostümen bildeten den Schwerpunkt des Kulturfestivals. Schon die Parade morgens machte zwei Stopps, bei denen an der Kirche und beim Wiebke-Kruse-Brunnen gesungen und getanzt wurde. Im Zelt konnten die Besucher dann die Generalprobe für die Aufführungen nachmittags und abends verfolgen: Sieben Gruppen, allein 129 Kinder, Musik von Folklore und Drawsko-Lied über spanische Klänge bis zum „Gangnam Style“.

Drawskos Bürgermeister Zbigniew Ptak hatte zu Beginn der Veranstaltung Bedenken, dass die Logistik nicht läuft. „Doch jetzt läuft alles zur höchsten Zufriedenheit“, so Ptak: „Die deutsche Seite hat alles gut organisiert, das zeugt von einer guten Städtepartnerschaft“, lobte er die Bad Bramstedter Gastgeber. „Nach 20 Jahren ist diese Veranstaltung das Allerwichtigste, die Krönung der offiziellen Begegnungen.“

„Das ist die größte Veranstaltung innerhalb der Städtepartnerschaft und zeigt die enge Verbundenheit zwischen den beiden Städten“, sagte Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach bei der offiziellen Begrüßung.

Im Nachmittagsprogramm stellten verschiedene Tanzgruppen in historischen Kostümen die wechselvolle Entwicklung der Stadt Drawsko dar, die immer wieder unter anderer Regentschaft stand. „Ich finde es toll, dass hier auch so viel Traditionelles aufgeführt wird“, sagte Besucherin Telse Perslav. Das Festzelt füllte sich schnell bis zum letzten Platz.

Von Jann Roolfs und Uwe Straehler Pohl

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