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Feuerwehr bekommt neues Löschfahrzeug

Bad Bramstedt Feuerwehr bekommt neues Löschfahrzeug

Auf den neuesten Stand der personellen und materiellen Ausstattung der Feuerwehr brachte Gemeindewehrführer Kai Harms die Mitglieder des Hauptausschusses im Gerätehaus im Sommerland. Das Gremium ist zuständig für die Wehr und bewilligte auch gleich den Kauf eines Löschfahrzeugs.

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Wehrführer Kai Harms (von links) zeigte den Kommunalpolitikern Hartmut Müller, Annegret Mißfeldt und Arnold Helmcke die Ausstattung der Feuerwehr.

Quelle: Anna Maria Persiehl

Bad Bramstedt. Die Kommunalpolitiker hatten wieder Gelegenheit, sich auf einem Rundgang die Gerätehalle und die Fahrzeuge anzusehen. Das war sozusagen das Vorprogramm zu dem nichtöffentlichen Teil der Sitzung, in der es unter anderem um die Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeugs (TLF) ging. Beschafft werden soll ein TLF 4000, ein Fahrzeug, das große Mengen Löschmittel wie Wasser und Schaum laden kann. Im Haushalt für das laufende Jahr ist das Fahrzeug bereits mit einer Investitionssumme von 360.000 Euro berücksichtigt. Das TLF wird allerdings in der für die Bramstedter Wehr benötigten Ausführung gut 400.000 Euro kosten. Wie der Hauptausschuss nun empfohlen hat, sollen die zusätzlichen Mittel überplanmäßig zur Verfügung gestellt werden.

Vor den nichtöffentlichen Beratungen informierte Kai Harms die Kommunalpolitiker über die Lage im laufenden Jahr wie der Zahl von 97 aktiven Feuerwehrmännern und -frauen. Damit sei der Bedarfsplan voll erfüllt. Diese Zahl der Aktiven sei nur mit Hilfe der Jugendwehr zu erreichen, betonte Harms. 25 Jungen und sechs Mädchen lernen derzeit in der Jugendfeuerwehr die Grundzüge des Brandschutzes. Der Altersdurchschnitt beträgt 14,3 Jahre. Im kommenden Jahr wechseln drei gut ausgebildete junge Leute in die reguläre Feuerwehr.

Eine "Flut von Einsätzen" habe die Bramstedter Wehr in diesem Jahr bereits zu gemeistert. Die bisher 264 Alarmierungen seien schon 100 mehr als vor einem Jahr, so Harms. Neben den gewohnten Einsätzen wie Bränden, technischen Hilfeleistungen und bei Sturm waren die Bramstedter auch bei nicht ganz Alltäglichem gefordert. Dazu zählten auch „Tragehilfen“, das heißt, sie unterstützen den Rettungsdienst, wenn Übergewichtige geborgen werden müssen.

Von Anna Maria Persiehl

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