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Firmen-Neubau am Hunenkamp

Bad Bramstedt Firmen-Neubau am Hunenkamp

1,7 Millionen Euro investierte die Wähler Tief- und Rohrleitungsbau GmbH in ihren neuen Zweigstellensitz am Hunenkamp in Bad Bramstedt. Am Freitag wurde der Hallenbau mit einer Betriebsfeier eingeweiht. Wähler ist seit 2011 in Bad Bramstedt und seitdem auf Wachstumskurs.

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Jede Menge Leerrohre, Verbinder, Kabel und Maschinen lagern in der neuen Halle des Unternehmens Wähler am Hunenkamp. Der Neubau kostet 2 Millionen Euro.

Quelle: Einar Behn

Bad Bramstedt. Vor fünf Jahren hatte das in Bremerhaven beheimatete Unternehmen die Bad Bramstedter Firma Hecker Bau übernommen, die in der gleichen Branche tätig war. 40 Mitarbeiter wechselten damit den Arbeitgeber. Heute beschäftigt Wähler in Bad Bramstedt 67 Handwerker und Büroangestellte. Nicht nur diese Zahlen zeugen vom Aufwärtstrend. Auch der Hecker-Firmensitz am Tegelbarg wurde schnell zu klein für Fahrzeuge, Baumaschinen und Lager der neuen Eigentümer. 2013 beschloss deshalb die Muttergesellschaft, die Seier GmbH, den Umzug.

 Seier-Inhaber Ulrich Seier war nun nach Bad Bramstedt gekommen, um die Verantwortung für die neue Halle dem Wähler-Geschäftsführer Frank von der Geest zu übergeben. Er erinnerte in seiner Ansprache an die Anfänge: „Eigentlich mieten wir ja lieber, aber in Bad Bramstedt bot sich dafür keine Gelegenheit.“ Die Stadt verlassen wollte Seier nicht. „Bad Bramstedt liegt für uns in Schleswig-Holstein strategisch günstig“, sagte er. 2013 entschied sich das Unternehmen für den Neubau auf eigenem Grund am Hunenkamp, mit dem die Stadt ihr Gewerbegebiet Nord erweiterte. 4750 Quadratmeter Bauland erwarb Wähler. Die Halle einschließlich des Bürotraktes, die klimaschonend mit einer kombinierten Luft-Sole-Wasser-Wärmepumpe beheizt wird, wurde Ende letzten Jahres fertig. Im Januar erfolgte der Umzug. Mit der Einweihungsfeier ließen sich die Verantwortlichen dann noch etwas Zeit. „Wir mussten ja erst mal die Druckprobe machen“, drückte es Seier im Fachjargon aus – die Halle sollte zunächst auf ihre Funktionsfähigkeit geprüft werden.

 Den Test hat sie bestanden, das solide Gebäude ist für einen „langfristigen Standort“ ausgelegt, so Seier. Sie sei so konzipiert, dass sie, wenn die Rohrverlegung einmal nicht mehr laufe, auch anderweitig genutzt werden könne.

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