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Ein Markt voller Nostalgie

Bad Bramstedt Ein Markt voller Nostalgie

Mit Flohmärkten ist Bad Bramstedt gut versorgt. Die Trödelmärkte des Betriebssportverbandes und des Bürger- und Verkehrsvereins locken jedes Jahr Tausende Besucher an. Am Wochenende gab es nun aber erstmals einen Kulturflohmarkt, eine kleine aber feine Veranstaltung im Schloss.

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Katrin Lienau, Vorsitzende des Sammlervereins Bad Segeberg, war auf dem Kulturflohmarkt begeistert von einer Marionettenfigur.

Quelle: Friederike Kramer

Bad Bramstedt. Am Sonnabend und Sonntag kamen jeweils rund 140 Besucher  zum Kunstflohmarkt, der in die Reihe „Segeberger Kulturtage“ eingebettet war. Antikes, Kultiges, Historisches, Puppen, Porzellan, alte Steinzeitwerkzeuge, alte Dampfmaschinen und antike Bücher wurden für jeden Geldbeutel angeboten. Wer Nostalgie liebt, war hier genau richtig.

An rund 14 Ständen konnten die Besucher im ersten Stock des Schlosses nach Herzenslust schauen, sich informieren und natürlich kaufen. Der Veranstalter war in Kooperation mit der Stadtverwaltung Bad Bramstedt (Abteilung Schule und Kultur) der Segeberger Sammlerverein, der schon seit über 20 Jahren einen Einblick in unterschiedliche Sammlungen bietet und gleichzeitig gerne Sammlerfragen beantwortet.

Echte Schnäppchen waren zu erjagen bei seltenen Porzellanteilen, antiken Gläsern und alten Silberbestecken, und darüber freute sich am Sonnabend auch ein musikalischer Besucher so, der sich spontan an den Konzertflügel des Schlosses setzte und eine Stunde lang die Gäste und Aussteller mit einem wunderbaren Konzertprogramm erfreute.

Hanna Sminkal war aus Lüneburg zu Besuch bei ihrer Mutter in Bad Bramstedt. „Ich kann mich für die Zelluloid-Puppensammlung begeistern“, erzählte sie. Annette Müller aus Henstedt-Ulzburg fand einige kleine nostalgische Haushaltsgegenstände und ihr Mann Gerhard zeigte glücklich eine Art Ausstechform: „Mit diesem Ding hat schon meine Mutter die perfekten Pfannkuchen gebacken.“

„Der Verkauf macht mir großen Spaß,“ betont auch die Vorsitzende des Segeberger Sammlervereins, Katrin Lienau, die an ihrem eigenen Stand englisches Silberbesteck, Bücher und Gemälde verkaufte. „Mit dem Erlös bin ich sehr zufrieden!“, sagte sie.

Bad Bramstedts Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach war auch in seiner Funktion als Vorsitzender des Vereins für Jugend- und Kulturarbeit im Kreis Segeberg gekommen. Er blätterte fröhlich in einem Handarbeitsbuch und freute sich, dass das Bramstedter Schloss einen passenden Rahmen für diesen etwas anderen Flohmarkt bot.

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