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Gemütlich radeln seit 20 Jahren

Bad Bramstedt Gemütlich radeln seit 20 Jahren

Sie treffen sich zwischen April und Oktober jeden zweiten Sonnabend und haben seit ihrer Gründung im Jahr 1996 – alle Radler zusammengerechnet – mehr als 100000 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt: die Radlergemeinschaft „Senioren – Mobil“. Auch 2016 sind wieder 14 Touren geplant.

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Taher Mozy (von links) Thomas Heinze, Jürgen Rohde, Uwe Boll, Peter Allenstein, Gisela Rohde und Wolf Dieter Sannemann von der Gruppe „Senioren – Mobil“ freuen sich auf die neue Rad-Saison.

Quelle: Bernhard-Michael Domberg

Bad Bramstedt. „Damit haben wir die Erde mehr als zweieinhalb Mal umrundet“, scherzt Jürgen Rohde, derzeit Tourenleiter von „Senioren – Mobil“. Die offene Radlergemeinschaft wurde vor 20 Jahren als Angebot des Bad Bramstedter Seniorenbeirats von Werner Steffen und Willi Poggensee ins Leben gerufen. Sie ist eine der ältesten Radfahrergruppen der Kurstadt. Die früheren „Hackn’pedder“, heute „Rolandradler“, ebenfalls eine rege Radlergruppe, wurden erst ein Jahr später gegründet.

 „Am 9. April geht es wieder los, es ist die erste von 14 Touren in dieser Saison“, kündigt Rohde an. Die Seniorenradler haben sich zum 20-jährigen Jubiläum besonders reizvolle Touren ausgedacht. Zum „Warmwerden“ soll die erste Ausfahrt des Jahres erst einmal 20 Kilometer rund um Bad Bramstedt gehen. Am Minigolfplatz im Kurgebiet können die Radler zu Kaffee und Kuchen einkehren. Auch auf allen anderen Touren bestehen Einkehrmöglichkeiten zum Kräfte auftanken.

 Das Tourenprogramm lässt keine Wünsche offen: Ob Keramikstadt Kellinghusen, das geschichtsträchtige Stellau mit seiner historischen Kirche und dem Teufelsstein oder Bokel mit seinem Badesee, das beschauliche Dörfchen Lutzhorn, ebenso wie Willenscharen am Randes des Naturparks Aukrug – sie alle werden per Rad besucht. Die Moortouren führen ins Langloh-, Hasen-, Groot- und Heidmoor, es gibt die Drei-Seen-Tour, der Wildpark Eekholt wird besucht, und auch die KZ-Gedenkstätte Alt Springhirsch gehört zum Programm.

 „Der Höhepunkt der Radsaison ist seit zehn Jahren der Besuch des Gottesdienstes zum Tag der Deutschen Einheit bei der Waldkapelle Mönkloh“, schwärmt Tourenchef Rohde. In diesem Jahr habe sich der katholische Erzbischof Stefan Heße angesagt, weiß Rohde „aus gut unterrichteten Kreisen“. Bereits den damaligen Erzbischof Werner Thissen, Vorgänger von Heße, zog es vor fünf Jahren zum kleinsten Gotteshaus Norddeutschlands.

 Wenn die Saison am 8. Oktober anlässlich der Abschlussfahrt nach Kaltenkirchen endet, werden die wackeren Senioren knapp 400 Kilometer zurückgelegt haben.

 Die Radlergemeinschaft, der sich auch jüngere Menschen anschließen können, startet jeden zweiten Sonnabend um 14 Uhr vom AKN-Bahnhof in Bad Bramstedt. Die Entfernungen der Touren liegen zwischen 20 und 35 Kilometer. Die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt lockere 12 Stundenkilometer. Für ausreichende Erholungspausen ist gesorgt. Die Teilnahme ist kostenfrei, für Kaffee und Kuchen unterwegs muss jeder selbst aufkommen. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Sollte es zum Startzeitpunkt regnen, fällt die Tour aus. Das Tourenprogramm liegt im Tourismusbüro und in der Stadtbücherei aus.bmd

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