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Ideen gesucht für die Innenstadt

Bad Bramstedt Ideen gesucht für die Innenstadt

Der Bleeck in Bad Bramstedt ist seit Herbst des letzten Jahres fertig, aber das soll nicht alles an Veränderungen in der Innenstadt gewesen sein. Der Planungsausschuss beschloss, die Bleeck Arbeitsgemeinschaft (AG) zu reaktivieren. Sie soll sich künftig Innenstadt AG nennen.

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Der Kirchenbleeck ist noch immer im gleichen Zustand wie 2011 bevor die Umgehungsstraße fertiggestellt wurde.

Quelle: Einar Behn

Bad Bramstedt. Aufgabe der AG wird es sein, Ideen für die Umgestaltungen der Straßenzüge Beecker Brücke/Kirchenbleeck, Landweg und Maienbeeck entwickeln.Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach sagte: „Wir haben zurzeit eine zweigeteilte Stadt: einen erneuerten, verkehrsberuhigten Bleeck, während woanders noch der Fernstraßencharakter vorherrscht.“ Tatsächlich ist bisher außer auf dem Marktplatz nichts in der Innenstadt geschehen, das sie liebenswerter machen könnte. Die Umgehungsstraße ist zwar schon seit viereinhalb Jahren in Betrieb, doch Maienbeeck und Kirchenbleeck/Beecker Brücke sehen noch immer genauso aus wie zuvor, als sie noch die Bundesstraße 206 waren.

 Bereits diskutierte Pläne für den Maienbeeck, nach denen zunächst lediglich die Parkplätze und Fahrspuren neu geordnet werden sollten, um die parkenden Autos vom Bürgersteig zu bekommen, verliefen alle im Sand. Die Geschäftsinhaber protestierten, weil sie auf keine Autostellflächen am Straßenrand verzichten wollen. Bis auf die SPD gibt es keine Partei, die sich gegen die Anlieger stellt. Auch der Vorsitzende des Planungsausschusses, Fritz Bredfeldt (Bündnis 90/Grüne), setzt auf Dialog. „Stadtplanung gegen die unmittelbar betroffenen Anlieger hat zu viele Nachteile“, sagte er. Deren Wille müsse akzeptiert werden. Nur der Vertreter des Seniorenbeirates, Detlef Ahrens, widersprach: „Die Geschäfte haben doch alle große rückwärtige Kundenparkplätze.“

 CDU-Fraktionschef Werner Weiß plädierte ebenfalls dafür, „die Anlieger mitzunehmen“. Und die FDP hatte sich frühzeitig auf die Seite der Geschäftsinhaber geschlagen. Jonas Schröder-Doms (SPD) meinte allerdings: „Wir können ja nicht alles so lassen, nur weil die Anlieger nicht bezahlen wollen.“ Er spielte damit auf die Ausbaubeiträge an, die nach städtischem Satzungsrecht die Hauseigentümer bei Straßenumbauten zu bezahlen haben. „Schließlich wollen wir keine Rentnerstadt werden“, so der SPD-Stadtverordnete.

 Einig waren sich alle, die Umgestaltung der Innenstadt nun voranzutreiben. Dazu soll die Bleeck AG erneut zusammenkommen. Sie besteht aus jeweils zwei Kommunalpolitikern aller Fraktionen, Vertretern des Bürger- und Verkehrsvereins, Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach und Bauamtsleiter Udo Reinbacher. Unter neuem Namen sollen zunächst bereits vorhandene Pläne noch einmal ausgewertet werden. Davon hatte es in der Vergangenheit mehrere gegeben. Der BVV hatte sogar ein fertiges City-Konzept vorgelegt, das unter anderem einen Kreisverkehr für die Kirchenkreuzung vorsah.

 Auf Vorschlag von Fritz Bredfeldt sollen die Planungen zunächst Beecker Brücke und Kirchenbleeck umfassen, dann den Landweg und schließlich den Maienbeeck. Kütbach kündigte an, die AG noch vor den Sommerferien zusammenzurufen.

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