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Kandidaten-Schau vor Kirchenwahl

Bad Bramstedt Kandidaten-Schau vor Kirchenwahl

Am Sonntag, 27. November, werden in der Nordkirche nach acht Jahren die Gemeinderäte neu gewählt. In Bad Bramstedt haben sich für die 14 Posten 24 Bewerber gemeldet, die in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde mitbestimmen wollen. Sie werden sich am Sonntag, 7. November, vorstellen.

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Kirchengemeinderatsvorsitzende Ina Koppelin tritt nicht weder zur Wahl an.

Quelle: Einar Behn

Bad Bramstedt. Bei der Kirchenwahl hat jeder 14 Stimmen. So viele Kreuze kann er auf dem Wahlzettel machen. Die Gemeinderäte arbeiten ehrenamtlich, und nur ein hauptamtlicher Mitarbeiter der Kirche darf unter den 14 Gewählten sein. Allerdings kann der zurzeit noch amtierende Kirchenvorstand zwei Mitarbeiter ernennen, die dann dem neuen Gremium angehören. Außerdem sind Kraft Amtes alle Pastoren Mitglied im Gemeinderat, sodass sich dieser aus 21 Mitgliedern zusammensetzt.

 Einige personelle Veränderungen stehen schon jetzt fest. Fünf amtierende Mitglieder treten nämlich nicht wieder zur Wahl an, allen voran die Vorsitzende Ina Koppelin. Sie gehört seit 20 Jahren dem Gemeinderat an und leitet ihn seit 18 Jahren. Nicht mehr dabei sein werden auch Gerd Andresen, der 30 Jahre dem Gremium angehörte, Dr. Henny Schmitt (23 Jahre), Annelie Oppermann (8 Jahre) und Petra Brennecke (20 Jahre).

 In der Gemeindeversammlung am kommenden Sonntag wird jeder der 24 Bewerber zwei Minuten Zeit haben, sich vorzustellen. Fragen aus der Gemeinde sind erst nach der Vorstellungsrunde möglich. „Wir müssen sehen, dass die Versammlung nicht zu lange dauert“, sagte Ina Koppelin. Irgendwann sei die Aufnahmefähigkeit erschöpft. Sie wird am Anfang der Versammlung noch einen Jahresbericht von der Vorstandsarbeit halten.

 Der neue Vorstand soll im Gottesdienst am Sonntag, 18. Dezember, eingeführt werden. Gleich im Anschluss daran wird im Gemeindehaus Schlüskamp die neue Vorsitzende oder der neue Vorsitzende sowie der Stellvertreter aus der Mitte der neuen Mitglieder gewählt. Im Januar wird dann die konstituierende Sitzung stattfinden, in der unter anderem die Ausschussvorsitzenden gewählt werden. Vorher, so Ina Koppelin, werde es eine Klausurtagung gemeinsam mit den alten Gemeinderäten geben, auf der die neuen Kirchenvertreter auf ihre Aufgaben vorbereitet werden.

 Die Wahlperiode dauert bis 2022, also sechs Jahre, so wie es bisher schon üblich in der Kirche war. Lediglich die noch laufende Periode ging über acht Jahre, was in der Zusammenlegung der norddeutschen evangelischen Kirchen von Schleswig-Holstein und Hamburg (Nordelbien) sowie den Landeskirchen Mecklenburg und Pommern zur Nordkirche begründet ist. Um einen gemeinsamen Wahltermin zu finden, musste die Periode im ehemaligen Nordelbien verlängert werden.

 Ina Koppelin ist auch die Synodenpräsidenten des Kirchenkreises Altholstein. Dieses Amt wird sie noch das gesamte nächste Jahr ausüben. Die neue Synode wird sich erst Anfang 2018 konstituieren. „Dann werde ich Rentnerin“, sagte die 64-Jährige.

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