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Wieder Karneval im Kaisersaal

Bad Bramstedt Wieder Karneval im Kaisersaal

Nach fünf Jahren Pause wurden auch in Bad Bramstedt die Narren am Rosenmontag wieder losgelassen. Im Kaisersaal stellte Thorsten Pohlmann mit seiner Lebensgefährtin Ulrike Schenk eine Party auf die Beine. Doch so richtig herumgesprochen hatte sich das Tanzvergnügen offensichtlich wohl nicht: Nur rund 150 Gäste kamen.

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Sie waren in Partylaune: Elivia Buchner (von links), Ulrike Schenk, Lars Fuhlendorf sowie Thorsten Pohlmann.

Quelle: Uwe Straehler-Pohl

Bad Bramstedt. Pohlmann hatte mit weit mehr Faschingsvolk gerechnet. „Die Veranstaltung muss sich erst wieder etablieren“, sagte der neue Inhaber des Gasthauses, das immerhin eineinhalb Jahre leer stand.

 „Ich bin ein totaler Faschingsgänger, mein Mann nicht so. Er kommt aber mittlerweile gerne mit“, erzählte Daniela Klupsch, die mit Ehemann Oliver aus Fuhlendorf gekommen war. „Da hat seit einigen Jahren etwas gefehlt“, meinte die als Queen Elizabeth verkleidete Närrin, die in ihrer Rolle völlig aufging: Ihrem Status angemessen, ging sie den ganzen Abend huldvoll lächelnd und winkend durch das Lokal.

 Rosenmontag liegt zwar auf einem Montag, das hielt aber viele nicht vom Feiern ab. „Trotz Arbeit muss gefeiert werden, auch wenn man es heute nicht mehr so gut wegsteckt wie früher“, sagte Martina Peper, die mit Mann Kai als Knastbruder und -schwester offensichtlich ihren Freigang genoss. André Ullmann und Alexander Ohly hatten sicherheitshalber Urlaub für den Dienstag genommen. Mal wieder tanzen im Kaisersaal und Faschingsstimmung erleben wollten die „Geldsäcke“ aus Hitzhusen. Hinter ihnen verbarg sich eine Frauengruppe, angeführt von Hitzhusens Bürgermeisterin Claudia Peschel.

 Die Gäste zeigten viel Fantasie bei ihren Kostümen und feierten ausgelassen in den renovierten Räumen. Besonders die modernisierte Beleuchtungsanlage trug zu einer guten Atmosphäre bei. Für gute Stimmung sorgte der Alleinunterhalter David E. Roger, der abwechselnd einen Hausmeister, einen Kellner und ein Baby spielte. Die norddeutsche Band „Mendocino Express“ kam nicht bei allen Gästen gut an: „Den ganzen Abend Schlager, die auch noch nicht einmal so toll gespielt wurden“, monierte beispielsweise Petra Reck. Sie empfand die Rosenmontagsparty trotzdem als einen guten Start, der allerdings noch ausbaufähig sei. Thomas Pohlmann hat seine Entscheidung, das Lokal zu übernehmen, bislang nicht bereut. „Der Kaisersaal wird langsam wieder angenommen. Wir haben viele Feiern, wie Hochzeiten, Schulabschlüsse oder Geschäftsessen im Terminkalender stehen.“

 Am Sonnabend, 3. März, kann wieder gefeiert werden, auf der Ü-30-Party im Kaisersaal.

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Ein Artikel von
Uwe Straehler-Pohl

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