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Keine Interessenten für Windkraft

Bad Bramstedt Keine Interessenten für Windkraft

Für das Stadtgebiet Bad Bramstedt war Windkraft bei der Aufstellung der Regionalpläne 2012 kein Thema. Das hat sich nun geändert. Nachdem das Oberverwaltungsgericht Schleswig die Pläne des Landes gekippt hatte, kommen jetzt einige Flächen in Frage. Interessenten gibt es nicht.

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Noch liegen im Rathaus keine Anfragen für den Bau solcher Windräder vor.

Quelle: Archiv

Bad Bramstedt. „Im Rathaus liegen bisher keine Anfragen vor“, erklärte der Leiter des städtischen Bauamtes, Udo Reinbacher, vor dem Ausschuss für Planungs- und Umweltangelegenheiten. Reinbacher erläuterte den Ausschussmitgliedern den Stand der Dinge, nachdem die Landesplanung die Regionalpläne hinsichtlich der Windeignungsflächen neu aufstellen muss. Das Verfahren läuft zurzeit, begleitet wird es von Informationsveranstaltungen. Bis Mitte Juni 2017 dürfen „raumbedeutende“ Windkraftanlagen – raumbedeutend sind die Anlagen zum Beispiel aufgrund ihrer Dimension – nicht errichtet werden, Ausnahmen durch die Landesplanung sind aber möglich.

 Die Karte der Landesplanung über Abwägungsräume für Windenergie führt in Bad Bramstedt einige Flächen auf, die für die Windenergieerzeugung in Frage kommen. Die Karte ist allerdings nicht rechtsverbindlich, und die Bereiche stellen auch noch keine Vorrangflächen dar. So sind es im Süden Flächen an der Schmalfelder Au, im Südwesten ein Zipfel des Golfplatzes Bissenmoor, im Norden Flächen am Roddenmoor und auch an der neuen Bundesstraße 206 (Umgehungsstraße) gibt es eine Eignungsfläche.

 Dass es nun Eignungsgebiet für Windenergie auch in Bad Bramstedt geben wird, hat mit den Bedingungen zu tun, die bei der Suche zu Grunde gelegt werden. Sogenannte harte und weiche Tabukriterien entscheiden für oder gegen Windräder. So ist zum Beispiel der Abstand zu innerörtlichen Siedlungen von früher 1000 Meter auf nun 800 Meter reduziert worden, der Abstand zu Siedlungen in Außenbereich muss 400 Meter betragen. Harte Tabukriterien, die das Aufstellen von Windrädern verhindern, sind Naturschutzgebiete und geschützte Biotope.prs

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Ein Artikel von
Anna Maria Persiehl

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