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Leichtes Plus im Freibad

Bad Bramstedt Leichtes Plus im Freibad

Zufriedenstellend ist der Saisonverlauf im Freibad Roland Oase. Trotz des bisher eher mäßigen Sommers weist das Bad ein kleines Plus gegenüber 2015 auf. Bis Sonntag waren 879 Gäste mehr gekommen als im Vorjahreszeitraum. Richtig viel los war bei der Piratenparty mit 2000 Besuchern.

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Das Nichtschwimmecken war außerordentlich gut frequentiert. Beliebt vor allem bei den jungen Besucher ist auch der blaue Trimaran, der ständig voll besetzt war.

Quelle: Bernhard-M. Domberg

Bad Bramstedt. Petrus meinte es wohl besonders gut an diesem ersten Feriensonntag. Bei Temperaturen von 29 Grad im Schatten enterten genau 2033 Besucher die Roland-Oase, davon mindestens zwei Drittel Kinder und Jugendliche. Grund: Die Piratenparty zum Ferienbeginn. „Es war der bisher bestbesuchte Tag in dieser Saison“, freute sich Betriebsleiter Hans-Peter Kalusok.

 „Obwohl der Ferienpass erst ab Montag gilt, haben wir die Kids mit Pass kostenlos hereingelassen. Was können die schließlich für die schülerunfreundliche Regelung der Verwaltung?“, meinte Kalusok. Der große Ansturm sorgte für lange Schlangen vor der großen Wasserrutsche, und der blaue Trimaran im Nicht-Schwimmerbecken war ständig besetzt. Doch besonders großen Spaß bereitete den Jungen und Mädchen das beliebte Piratenlager, das zum sechsten Mal von Bernd Zahn und seinem dreiköpfigem Team aus dem Kreis Pinneberg organisiert wurde. „Für die Kleinen haben wir dieses Mal zwei Hüpfburgen mitgebracht, da uns eine immer zu wenig erschien“, erzählte „Piratenhäuptling“ Zahn. Bei den etwas Größeren war das traditionelle Stockbrotgrillen angesagt. „Darauf habe ich mich besonders gefreut“, schwärmte der neunjährige Keann aus Bad Bramstedt. „Er brachte es immerhin auf drei Stockbrote und hatte dann abends keinen Hunger mehr“, bemerkte seine Mutter Christina. Richtig rund ging es beim Floßrennen. Wer es hier durch das gut gefüllte Nichtschwimmerbecken schaffte, bekam von den Freibeutern als Lohn eine essbare „Gold“-Münze. Beim Wasserballspiel mit überdimensionalen Bällen traten Jungen- gegen Mädchenmannschaften an. „Leider gewannen die Jungen zwei zu eins“, meinte Tarja, die sich sehr engagiert ins Zeug gelegt hatte.

 Der Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe, Marc Fischer, zeigt sich begeistert von der modernen Solaranlage, die im vergangenen Jahr auf den Dächern des Bades installiert wurde. „Wir haben durch sie in den Monaten Mai und Juni rund 35000 Euro an Energiekosten gespart.“ Die 100000-Euro-Investition werde sich nach drei Jahren amortisieren, deutlich schneller als vorausberechnet.

 Die Solaranlage basiert auf hoch-effektiven Absorbern, das sind gerippte Kunststoffrohre von zusammen 35 Kilometern Länge, die auf allen Dächern des Schwimmbades verlegt sind. Das Wasser wird in die Rohre gepumpt und kommt um durchschnittlich fünf Grad wärmer wieder heraus.

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Ein Artikel von
Bernhard M. Domberg

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