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Raum für Experimente

Bad Bramstedt Raum für Experimente

Die Grundschule Maienbeeck in Bad Bramstedt darf sich „Haus der kleinen Forscher“ nennen. „Unser Ziel ist es, die Kinder früh an die Naturwissenschaften heranzuführen“, erklärte Rektorin Christine Landschek. Das Bemühen führte dazu, dass sich die Schule nun eine Urkunde an die Wand hängen darf.

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Obwohl der Würfel eckig ist, rollt er die Wippe hinterunter. Wie kommt das? Die Antwort werden Ceylan Brügner und Anatasia Poganovic nach dem Versuch m Unterricht bekommen.

Quelle: Einar Behn

Bad Bramstedt. „Kinder sind extrem wissbegierig“, weiß Schulleiterin Landschek. Um diesem Bedürfnis nachzukommen, hat die Schule mittlerweile eine ganze Reihe von Experimentier-Vorrichtungen, eine „Mini-Phänomenta“, die vom Förderverein oder aus dem Schulhaushalt bezahlt wurden. Eine Wippe, auf der ein eckiger Würfel rollt, beispielsweise. Der rollt deshalb, weil auf der Wippe Bögen sind. Oder eine schiefe Bahn, auf der die Kinder Murmeln herunter laufen lassen, um zu sehen, welche die schnellste ist.

 Um den Forschergeist der Kleinen in die richtigen Bahnen zu lenken, besuchen Lehrerin Imke Husmann und ihre Kollegin Britta Ringe von der Außenstelle Wiemersdorf schon seit mehreren Jahren Fortbildungen bei der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Die Stiftung, die sich aus Mitteln des Bundesbildungsministeriums sowie verschiedener Stiftungen großer Wirtschaftsunternehmen finanziert, versorgt die Grundschule Maienbeeck im Gegenzug auch mit diversen Unterrichtsmaterialien.

 In Schleswig-Holstein hat die Stiftung ihren Sitz im Haus der Industrie- und Handelskammer zu Lübeck. „Unser Schwerpunkt waren bisher die Kitas“, berichtete Andrea Baum, Stiftungskoordinatorin in Schleswig-Holstein. Mehr und mehr kämen aber auch Grundschulen dazu. Im nördlichsten Bundesland wurden bisher 53 Kitas und Grundschulen als „Haus der kleinen Forscher“ anerkannt.

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