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Wieder eine Brücke gesperrt

Bad Bramstedt Wieder eine Brücke gesperrt

Sturmtief Xavier hat auch in Bad Bramstedt Spuren hinterlassen. Eine Woche nach dem Unwetter ist die „Drei-Auen-Brücke“ noch gesperrt. Eine stattliche Pappel ist umgekippt und mit ihren Ästen auf die Brücke gefallen. „Wir müssen den Schaden noch untersuchen“, erklärte Ingenieur Jean-Pierre Pätau.

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Die Pappel hielt dem Sturm nicht stand und fiel zum Teil auf die Drei-Auen-Brücke.

Quelle: Einar Behn

Bad Bramstedt.  Die Drei-Auen-Brücke verdankt ihren Namen dem Zusammenfluss von Schmalfelder Au und Ohlau zur Hudau. Sie führt den Verlobungsweg über die Ohlau, der von der Oskar-Alexander-Straße zum Ochsenweg verläuft – eine beliebte Abkürzung für Fußgänger und Radfahrer, die vom Kurgebiet in die Stadt wollen. Der Fußweg ist zurzeit voll gesperrt. Sturmtief Xavier hat die große Pappel förmlich entwurzelt. Sie stand genau am Zusammenfluss der Auen und liegt nun neben der Ohlau. Ihre üppigen Äste begruben aber die Brücke unter sich und verbogen das Stahlgeländer. Das jedoch ist wahrscheinlich der geringste Schaden.

„Wir müssen prüfen, inwieweit der Wurzelteller das Widerlager der Brücke ausgehebelt hat“, erklärte Pätau. Auf den Widerlagern ruht die Brücke, wenn eines davon instabil geworden ist, kann nicht mehr für die Sicherheit der Brücke garantiert werden. „Um das zu untersuchen, war bisher der Wasserstand zu hoch“, erklärte der Bauamtsingenieur. Anfang nächster Woche sollen die Untersuchungen aber stattfinden. Dann wird auch die Pappel vom Bauhof weggeräumt, die noch immer auf dem Verlobungsweg und teilweise auf der Brücke liegt.

Im Fall der Pappel an der Drei-Auen-Brücke war hinzugekommen, dass die Wurzel durch das Hochwasser im Wasser gestanden hatte, die Erde also aufgeweicht war, sodass der Sturm leichtes Spiel hatte. Wie lange die Brücke nun durch Barken gesperrt bleibt, hängt vom Schaden ab.

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