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Sporthalle wird renoviert

Bad Bramstedt Sporthalle wird renoviert

Die alte Sporthalle am Schäferberg, die sogenannte Halle Schäferberg I, soll bald gründlich saniert werden, weil sie ein Energieschlucker ist. Erleichtert wurde den Kommunalpolitiker im Schulverband Bad Bramstedt ihr Entschluss durch die Aussicht auf 90 Prozent Förderung vom Land.

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Die Sporthalle Schäferberg ist ein schlichter 1970er-Jahre-Bau. Ihn zu beheizen ist teuer. Nun soll die Halle saniert werden.

Quelle: Einar Behn

Bad Bramstedt. Auf eine sogenannte energetische Sanierung verständigten sich Finanz- und Bauausschuss des Schulverbandes, die gemeinsam tagten. Insgesamt könnten bis zu 270000 Euro fließen, erklärte der Leiter des Bad Bramstedter Bauamtes, Udo Reinbacher.

 Allerdings sind an die Gelder an Bedingungen geknüpft. Sie dürfen nur an Gemeinden gezahlt werden, die als finanzschwach gelten. Das steht bei der hochverschuldeten Stadt Bad Bramstedt außer Frage, nicht aber bei den zum Schulverband zählenden Umlandgemeinden. Die Förderung könnte aber dennoch genehmigt werden, weil die Halle zur Gemeinschaftsschule Auenland in Bad Bramstedt gehört, erklärte Schulverbandsvorsteher Hans-Jürgen Kütbach. Eine weitere Voraussetzung ist, dass die Halle bei der Sanierung energetisch auf aktuelle Standards gebracht wird.

 Einig waren sich die Bürgermeister aus Bad Bramstedt und der Umgebung in ihrer Einschätzung, dass die Sporthalle, die früher zu der in den 1970er-Jahren gebauten Realschule gehörte, in einem schlechten Zustand ist. Unter anderem muss das Flachdach erneuert und die Fassade gedämmt werden. Weddelbrooks Bürgermeister Peter Boyens plädierte dafür, der Sporthalle Vorrang vor anderen Wünschen zu geben. „Wir sollten nicht stückeln und mehrere Projekte angehen, sondern eines ordentlich herrichten“, meint der Vorsitzende des Finanzausschusses. Die Sporthalle sei von großer Bedeutung für die Gemeinschaftsschule Auenland, befanden auch andere Schulverbandsvertreter.

 Die Auenlandschule verfügt über zwei Sporthallen, weil sie aus der Zusammenlegung von Haupt- und Realschule zur Gemeinschaftsschule hervorgegangen ist. Die Halle Schäferberg II war erst in den 2000er-Jahren gebaut worden.

 Die Ausschussmitglieder einigten sich darauf, zunächst einen Ingenieur mit einem Sanierungskonzept zu beauftragen. Über Details wird dann in den nächsten Sitzungen beraten.

 Ebenfalls in schlechtem Zustand sind die Fahrradständer an der Auenlandschule. Sie stehen zum Teil recht wahllos auf Sandboden. Schulleiter Wolfram Henkies möchte sie komplett ersetzen lassen. Außerdem seien ein befestigter Untergrund und eine Überdachung wünschenswert, erklärte der Schulleiter in der gemeinsamen Ausschusssitzung.

 Bauamtsleiter Reinbacher hatte schon die Kosten schätzen lassen: rund 70000 Euro. Er betonte, es handele sich um hochwertige Fahrradständer. „Die Fahrräder müssen gut stehen, dürfen sich nicht verhaken oder umkippen“, erklärte der Behördenleiter. „Schließlich sollen die Fahrradständer auch ein Anreiz sein, mit den Rad zur Schule zu kommen.“ Deutlich billiger werden die Fahrradständer, wenn auf eine Überdachung verzichtet wird. 40000 Euro könnten eingespart werden. Finanzausschussvorsitzender Boyens schlug vor, auf jeden Fall den Untergrund zu pflastern. Überdacht werden könnten die Fahrradständer auch später noch. An das Bauamt erging der Auftrag, die Fahrradständer inklusive Überdachung öffentlich auszuschreiben. Je nachdem, wie teuer es wird, wollen die Verbandsvertreter entscheiden, ob die Räder im Freien stehen oder nicht. Insgesamt sollen 233 Fahrräder auf der Anlage Platz finden.

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