21 ° / 13 ° wolkig

Navigation:
Stadt kauft Nachbarimmobilie

Bad Bramstedt Stadt kauft Nachbarimmobilie

Jahrelang herrscht im Rathaus Raumnot. Personalrat und eine Arbeitsgruppe der Stadtverwaltung hatten im September Alarm geschlagen. Nun konnte die Stadt das Obergeschoss des benachbarten Gebäudes kaufen, in dem das Familienbüro untergebracht ist.

Voriger Artikel
Stopp für Löwe, Zebra und Co.
Nächster Artikel
Kompromiss für den Levo-Park?

Das Gebäude mit dem Familienbüro steht neben dem Rathaus. Das Dachgeschoss mit den Gauben hat die Stadt gekauft. Das Parterre gehört ihr bereits. Im ersten Stockwerk ist eine Arztpraxis.

Quelle: Einar Behn

Bad Bramstedt. Das Rathaus war zuletzt 1989 um einen rückwärtigen Anbau erweitert worden. Damals arbeiteten 26 Menschen in der Stadtverwaltung, heute sind es 41, und im nächsten Jahr werden es wegen der Vergrößerung des Sozialamtes noch mehr. Teile der Verwaltung sind bereits in ein angemietetes Nachbargebäude ausquartiert worden. Doch auch das brachte nicht die gewünschte Entlastung.

 Nun ergab sich, dass die Stadt direkt neben dem Rathaus das Obergeschoss des Gebäudes kaufen konnte, in dem im Parterre das vom Kreis Segeberg eingerichtete Familienbüro ansässig ist. Das Erdgeschoss, in dem früher die nicht mehr existente Segeberger Volksbank eine Filiale hatte, gehört bereits der Stadt. Es gab schon einmal Pläne, diese Räume für die Stadtverwaltung zu nutzen. Aus Geldmangel wurde das Parterre dann aber an den Kreis Segeberg vermietet, der es zum Familienbüro umbaute. Bis 2018 läuft der - bereits gekündigte - Mietvertrag noch, dann will die Stadt die Räume selbst nutzen. Dass nun auch das leerstehende Obergeschoss zum Verkauf stand, ist ein Glücksfall. „Das ist so, als wenn einem Landwirt die Hauskoppel angeboten wird“, sagte Erich Dorow vom Bauamt.

 88000 Euro musste die Stadt für die Immobilie bezahlen. Früher war hier ein Friseursalon. Er wird nun zu drei Büroräumen umgebaut. Vier Frauen, alle aus dem Fachbereich „Bildung, Kultur und Sport“ , werden hier im 104 Quadratmeter großen Dachgeschoss ihren Arbeitsplatz haben.

 Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach zeigte sich erfreut über diese Lösung. „Bis 2018 werden wir damit auskommen, ohne weitere Räume anmieten zu müssen.“ Dann wird das Familienbüro frei und kann von der Stadtverwaltung genutzt werden. Was aus dem Familienbüro wird, ist noch unklar. Für die Einrichtung, die aus verschiedenen Beratungsangeboten und einer Außenstelle des Kreisjugendamtes besteht, muss der Kreis eine neue Bleibe finden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

THW-Liveticker!

Alle THW-Spiele live
online verfolgen. Mit
dem THW-Liveticker

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Segeberg 2/3