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Viel Lob für das 4. Weinfest

Bad Bramstedt Viel Lob für das 4. Weinfest

Gut 1500 Besucher hatten in Bad Bramstedt den Weg auf die Osterau-Insel gefunden. Sie feierten das „Kleine Weinfest“ des Bürger- und Verkehrsvereins (BVV). Der  Veranstaltungsort fand großen Anklang. Aber auch dass auf einem Weinfest der Bierzapfhahn nicht fehlte, kam gut an.

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Christoph Lauff, Tochter Merle (beide links) und Ehefrau Maike (rechts) gefielen das Ambiente und das gute Getränkeangebot.

Quelle: Uwe Straehler-Pohl

Bad Bramstedt. Für Organisatorin und BVV-Vorsitzende Andrea Schroedter, die mit vielen Helfern etliche Stunden Freizeit in den Aufbau gesteckt hatte, waren die Vorbereitungen eine Zitterpartie: Immer wieder hatte es zwischendrin geregnet. Doch letztlich blieb es am Sonnabend – bis auf einen leichten Schauer – trocken.

 Viel Lob und nur wenig Kritik gab es von den Gästen. „Das ist ein großer Aufwand für die Veranstalter, der sich gelohnt hat“, sagte Christoph Lauff. Zum ersten Mal gab es einen Pizza-Stand, „sonst haben wir alles so belassen wie in den vergangenen Jahren“, sagte Andrea Schroedter.

 „Die Veranstaltung ist gut, allerdings ist die Musik zu laut. Man kann sich überhaupt nicht richtig unterhalten“, bemängelte der 89-jährige Holger Petersen. Gleichwohl bekamen die Musiker viel Beifall an diesem Abend. Alessio Pasqualicchio spielte Gitarre und sang kernige Rockmusik. Nachdem er die Gäste zwei Stunden lang bestens unterhalten hatte, konnte er die Frage nach Visitenkarten kaum befriedigen. „Mit dem Zuspruch habe ich nicht gerechnet, dabei bin ich nur für jemanden eingesprungen“, freute er sich über die Resonanz.

 Natürlich durften auch die Lokalmatadoren „Bluemoon Alligators“ nicht fehlen. Die Bad Bramstedter Band hat mittlerweile Kultcharakter. Doch so sehr sie auch rockten: Zum Tanzen hatte in diesem Jahr wohl niemand so richtig Lust.

 Auch der Umsatz an den Ständen stimmte: „Wir sind zufrieden“, sagte Eike Gärtner aus Weddelbrook. Zusammen mit Ehemann Stefan und ihren Helfern verkaufte sie Wein aus einem Oldtimer-Lkw. Der Stand war stets dicht umlagert. Zwei Sorten Weißwein, zwei Rote und Schaumwein flossen in Strömen. „Sehr beliebt ist der trockene Grauburgunder aus der Pfalz“, stellte Gärtner fest.

 „Eine tolle Stimmung und positive Besucherzahlen“, freute sich Andrea Schroedter: „Es ist toll, wenn die Leute auf einen zukommen und das Weinfest loben.“

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