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Wasser - ein preiswertes Gut

Bad Bramstedt Wasser - ein preiswertes Gut

Ein Kubikmeter Trinkwasser geben die Stadtwerke für 1 Euro ab. Das sind 1000 Liter. „Beim Discounter bezahlt man für die Einliterflasche rund 0,19 Euro“, hält Marc Fischer, Geschäftsführer der Stadtwerke, dagegen. Im Vergleich zu anderen Wasserwerken sei der Bad Bramstedter Wasserpreis damit sehr niedrig.

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Der stellvertretende Werksführer Oliver Schramm führte die Besuchergruppe durch das Wasserwerk.

Quelle: Hartmut Heidrich

Bad Bramstedt. Welche Qualität hat unser Trinkwasser? Wie wird es gefördert? Und wie geschützt? In seiner Veranstaltungsreihe „Forum im Schloss“ hatte der Seniorenbeirat zur Besichtigung des Wasserwerks an der Hamburger Straße im Ortsteil Bissenmoor eingeladen.

 Dr. Götz Reimer vom Büro für Standorterkundungen in Ellerhoop berichtete den 18 Teilnehmern, das Wasserschutzgebiet um das Bad Bramstedter Wasserwerk habe eine Größe von 200 Hektar. Es beginnt an der südlichen Stadtgrenze und verläuft westlich der Bundesstraße 4 vorbei an Lentföhrden bis nach Heidkaten. „Das Schutzgebiet besteht überwiegend aus Grünflächen, teilweise mit moorigen Oberflächen,“ sagte Reimer. „Beim Bau der A20 muss beispielsweise dafür Sorge getragen werden, dass das verschmutzte Wasser von der Autobahn nicht im Erdreich versickern kann.“ Er erläuterte an einer Schautafel, wie die wasserführende Schicht in einer Tiefe von 40 bis 60 Metern verläuft. „Das Oberflächenwasser benötigt einige Jahre, bis es in diesen Tiefen ankommt“, erklärte Reimer.

 Aus sechs Brunnen wird das Wasser gefördert, einer befindet sich direkt neben dem Werksgebäude, wie der stellvertretende Werksführer Oliver Schramm erläuterte, als er die Gruppe durch das Wasserwerk führte. Das Rohwasser hat wegen des Eisengehalts eine bräunliche Färbung. Es wird in zwei mit Sand gefüllten Türmen gefiltert. Unter Zugabe von Sauerstoff werden auch eventuell vorhandene Bakterien entfernt. „Wir dürfen pro Jahr 1,8 Kubikkilometer Wasser fördern, beschränken uns aber auf 1,1 bis 1,2 Kubikkilometer,“ sagte Schramm - das sind gut 1 Milliarde Liter. Das Trinkwasser geht mit einem Druck von 4,2 bar in die Stadt, in die Nordstadt mit 4,6 bar.

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