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20-Minuten-Takt wäre Fortschritt

Bahn: Bad Bramstedt unterstützt Kaltenkirchen 20-Minuten-Takt wäre Fortschritt

Die Stadt Bad Bramstedt unterstützt eine Unterschriftensammlung von Kaltenkirchen, mit der der schnelle Bau der S-Bahn-Linie auf der AKN-Strecke zwischen Hamburg und Kaltenkirchen gefordert wird. Was für Bad Bramstedt aber noch interessanter ist: Kaltenkirchen fordert auch eine Taktverdichtung auf dem nördlichen Streckenabschnitt bis Neumünster.

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 Eine 20-Minuten-Taktung der Bahn könnte wegen der Schranken zu vermehrten Staus im Bad Bramstedter Landweg führen.

Quelle: Einar Behn

Bad Bramstedt.  „Für uns wäre das ein ganz bedeutender Schritt“, sagte Bad Bramstedts Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach am Mittwoch. „Dann könnte man sich einfach auf den Bahnhof stellen und auf den nächsten Zug warten, wie bei einer S-Bahn.“ Zurzeit fährt die AKN zwischen Kaltenkirchen und Neumünster im Stundentakt. Nur in Spitzenzeiten verkehrt sie öfter. Wenn eine S-Bahn bis Kaltenkirchen fahre und die AKN von dort weiter im 20-Minutentakt, wäre das ein deutlicher Fortschritt für die Stadt und eine echte Alternative zum Auto.

 Im Wortlaut heißt es in der Unterschriftensammlung: „Mit meiner Unterschrift fordere ich die Länder Schleswig-Holstein und Hamburg auf, so schnell wie möglich den Ausbau der AKN-Bahnstrecke Hamburg-Kaltenkirchen zur S-Bahn zu realisieren und die Taktfrequenz für die Strecke Kaltenkirchen - Neumünster auf 20 Minuten zu erhöhen.“ Wer diese Forderungen unterstützen will, kann seine Unterschrift im Foyer des Bad Bramstedter Rathauses und im Tourismusbüro leisten.

 Die Taktverdichtung bringt allerdings auch Probleme mit sich. Im Gegensatz zum südlichen Streckenabschnitt gibt es nördlich von Kaltenkirchen nur ein Gleis und etliche beschrankte Bahnübergänge, die dann für den Autoverkehr zu einem erheblichen Verkehrshindernis werden könnten. Zum Beispiel am Landweg in Bad Bramstedt: Schon jetzt bilden sich zur vollen Stunde, wenn sich die AKN-Züge aus beiden Richtungen im Bahnhof Bad Bramstedt treffen, lange Staus vor den minutenlang geschlossenen Schranken. „Da müssten wir dann was tun“, meint Kütbach. Der Bahnübergang ist schon lange ein Ärgernis. Entschärft wurde die Lage trotz vorhandener Pläne jedoch nicht.

 Probleme könnte es auch mit der Eingleisigkeit dieses Streckenabschnitts geben. Die Zugführer müssen im Bahnhof immer auf den Gegenverkehr warten. Möglich sei die Taktverdichtung aber trotzdem, sagte Kütbach unter Berufung auf Bahnexperten.

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