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125 schicke Karossen

Bad Segeberg 125 schicke Karossen

„An den Start, fünf, vier, drei, zwei, eins – und go!“ So werden Arno Wichmann und sein Team am kommenden Sonntag, 26. Juni, vom Startpunkt am Autohaus Senger 125 blankgeputzte und chrompolierte Zwei- und Vierräder auf die 36. Veteranenfahrt des Automobil- und Motorsportclubs Bad Segeberg schicken.

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Dieser ehemalige Reisebus Setra S6 1960 aus dem Schwarzwald wird zwar nicht am kommenden Sonntag an den Start der 36. Veteranenfahrt gehen, dafür werden andere 125 tolle Oldtimer dabei sein. Unter anderem haben Hubert Brosche (von links), Thomas Stieper und Kai Gräper dafür gesorgt. Die Sparkasse Südholstein unterstützt die Veranstaltung, die Arno Wichmann leitet.

Quelle: Patricia König

Bad Segeberg. 125 Oldtimerfahrzeuge – so viele wie noch nie – werden sich dann auf die 120 Kilometer-Strecke durch den Kreis Segeberg begeben, bei der nicht die Schnelligkeit, sondern eher „der Weg das Ziel“ ist, versichert Sportleiter Wichmann. Darunter sind 20 BMW, 11 VW-Käfer, 19 Mercedes und 55 Motorräder,

 Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 36 Stundenkilometern suchen die Fahrer die genaue Wegstrecke anhand einer speziellen Karte, Beschreibungen und mit Hilfe von Straßenschildchen. Von Bad Segeberg aus geht es über Klein Rönnau nach Blunk, Garbek, Tensfeld, Wahlstedt zur einstündigen Pause nach Leezen. „Dort werden die ersten Autos und Motorräder um etwa 12 Uhr erwartet“, erklärte AMSC-Vorsitzender Thomas Stieper. Dann besteht auch für Besucher die Gelegenheit, die geparkten Schmuckstücke zu bestaunen. Die meisten stammen aus den Jahren 1925 bis 1986.

 Zu den größten Kostbarkeiten zählen ein 105-jähriger Oakland Torpedo Roadster des Ehepaars Degenhardt aus Bargteheide, ein 1926er Ford T von Olaf Lange, ein Ford A (Modell Baujahr 1930) von Eckhard Stave und ein Horch 420 Cabrio aus 1931 der Familie Schönberg. Als Raritäten unter den Motorrädern locken das älteste Zweirad der Marke Raleigh (Baujahr 1924), das vom 85-jährigen Heinz Franz aus Hasemoor gefahren wird, und eine Brough Superior Typ SS80 von 1927.

 Hubert Brosche, der wieder mit seiner BMW R 62 von 1928 an den Start gehen wird, freut sich insbesondere darüber, dass auch sechs Kollegen vom ältesten Motorradclub aus Werneuchen bei Berlin anreisen werden. „Diese Veteranenfahrt zieht so viele Motorradfahrer an, weil die Strecke und die ganze Organisation inklusive dem Wertungslauf auch für Motorräder geeignet ist“, bestätigt Brosche. Hier fühle man sich als Zweiradfahrer noch willkommen.

 Neben der Oldtimer Trophy Nord, wird die Fahrt, bei der bis zu 60 Helfer im Einsatz sind, auch für die ADAC Schleswig-Holstein Oldtimermeisterschaft, den ADAC Oldtimer Cup Westfalen-Lippe Motorräder und den ADAC Classic Revival Pokal gewertet. „Und das ganz Besondere an der Veteranenfahrt ist natürlich, dass immer so viele Menschen an den Straßen stehen oder sitzen und den Fahrern zuwinken und zujubeln“, ergänzt Arno Wichmann. Neben einer schönen Strecke haben die Fahrer an verschiedenen Wertungsstandorten wie Müssen, Krems II, Alt Erfrade und nach der Pause in Strukdorf Zeitfahrten zu absolvieren. Die Aufgaben fließen in die Wertung für die Platzierungen mit ein.

 Nach der Pause fahren die Veteranen im zweiten Abschnitt über Kükels, an Klein Gladebrügge vorbei nach Neuengörs, Strukdorf und Schieren zum Marktplatz nach Bad Segeberg. Dort werden sie ab 16 Uhr von vielen Angehörigen, Besuchern, Wertungsrichtern und einem Rahmenprogramm mit Musik, Essen und Trinken erwartet. Die Siegerehrung der Einzelfahrer und der Mannschaften beginnt voraussichtlich um 17.30 Uhr.

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